Biofilm → Säureimpuls → De- und Remineralisation → Läsionsaktivität  ·  Läsionstiefe + Aktivität + Risiko → Therapieentscheidung  ·  Substanzschonung → kontrolliertes Arbeitsfeld → Adhäsion → Restauration  ·  Randintegrität + Frakturrisiko + Recall → Langzeitstabilität  · 
ZAHNERHALTUNG DIAGNOSTIK

FACH

Zahnerhaltung

AKTIVES KAPITEL Diagnostik

Läsionstiefe, Aktivität und individuelles Risiko bewerten

Klinischer Befund, Läsionsaktivität, Röntgen und individuelles Risiko führen zu einer nachvollziehbaren Therapieentscheidung.

ENTSCHEIDUNG Läsion bewerten
NÄCHSTER SCHRITT Therapiebedarf festlegen
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Erst die Läsion biologisch verstehen, dann Tiefe und Aktivität diagnostisch einordnen und anschließend so substanzschonend wie möglich behandeln.

Zahnerhaltung-Wissensarchitektur

Von Zahnbiologie und Kariesdynamik über Diagnostik, Adhäsion und Restauration bis zur langfristigen Stabilität.

01 BASIS

Zahnbiologie

Schmelz, Dentin, Pulpa-Dentin-Komplex und biologische Zahnerhaltung bilden die Grundlage für substanzschonende Therapieentscheidungen.

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02 BIOLOGIE

Karies verstehen

Karies wird über Biofilmökologie, Demineralisation, Progression und individuelle Risikodynamik verstanden.

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03 DIFFERENZIAL

Zahnhartsubstanz-Defekte

Erosion, Abrasion, Attrition, Hypersensibilität und Resorptionen werden als nichtkariöse Zahnhartsubstanzdefekte klinisch voneinander abgegrenzt.

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04 DIAGNOSTIK

Diagnostik

Klinischer Befund, Läsionsaktivität, Röntgen und individuelles Risiko führen zu einer nachvollziehbaren Therapieentscheidung.

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05 PRÄVENTION

Prävention

Fluoridierung, Mundhygiene, Ernährung und moderne Präventionskonzepte werden an das individuelle Kariesrisiko angepasst.

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06 THERAPIE

Minimalinvasive Therapie

Substanzschonende biologische Kariestherapie verbindet Läsionskontrolle mit einer möglichst schonenden Behandlung der Zahnhartsubstanz.

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07 TECHNIK

Arbeitsfeld

Trockenlegung, Exkavation, Kavitätendesign und Pulpa-Schonung schaffen die klinische Grundlage für eine präzise Restauration.

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08 WERKSTOFF

Materialien

Komposit, Glasionomerzement und weitere restaurative Werkstoffe werden nach Eigenschaften, Indikation und Biokompatibilität ausgewählt.

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09 ADHÄSION

Adhäsivtechnik

Schmelzätzung, Dentinadhäsion, Bonding und Hybrid Layer bestimmen die Qualität der adhäsiven Verbindung.

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10 RESTAURATION

Direkte Restaurationen

Direkte Restaurationen verbinden Defektversorgung mit Ästhetik, Kontaktgestaltung und funktioneller Eingliederung.

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11 RESTAURATION

Indirekte Restaurationen

Indirekte Restaurationen umfassen Inlays, Onlays und moderne restaurative Versorgungskonzepte für geeignete Defektsituationen.

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12 BIOLOGIE

Pulpaerhalt

Vitalerhalt, Überkappung und der Übergang zur Endodontie stehen im Mittelpunkt einer pulpaschonenden Entscheidungsstrategie.

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13 LANGZEIT

Langzeitstabilität

Randdichtigkeit, Frakturrisiko, Recall und restaurativer Langzeiterfolg bestimmen die langfristige Stabilität der Versorgung.

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