Zahnarztprüfung.de · Vollständiger Lernbaum

Dein kompletter KP-Lernbaum

Schriftliche Grundlagen, mündliche Entscheidungslogik und praktische Behandlungsschritte – vollständig verknüpft und bis zum einzelnen Lernpunkt aufklappbar.

105schriftliche Prüfungsthemen
18mündliche Kapitel mit Prüferantwort
20praktische Behandlungsstationen
1347konkrete Lern- und Handlungspunkte

Schriftlich

Fachwissen, Befundverständnis und Entscheidungsgrundlagen

105 Themen315 Unterthemen945 Lernpunkte
  1. 01Schädel, Gesichtsschädel und topografische RäumeAnatomie3
    1. 01.1Knochen und Orientierung3
      1. 01.1.1Neurokranium und Viszerokranium unterscheiden
      2. 01.1.2Maxilla, Mandibula, Jochbein und Processus alveolaris lokalisieren
      3. 01.1.3Topografische Ebenen für Untersuchung und Bildgebung benennen
    2. 01.2Klinische Nachbarschaften3
      1. 01.2.1Orbita, Nasenhöhle, Kieferhöhle und Mundboden zuordnen
      2. 01.2.2Foramina und Gefäß-Nerven-Durchtrittsstellen erkennen
      3. 01.2.3Frakturlinien und mögliche Infektionsausbreitung einordnen
    3. 01.3Prüfungslogik3
      1. 01.3.1Anatomie immer mit einem konkreten Eingriff verbinden
      2. 01.3.2Gefährdete Leitstruktur und deren Ausfallsymptom nennen
      3. 01.3.3Befund, Risiko und Konsequenz in einem Satz formulieren
  2. 02Oberkiefer, Unterkiefer und AlveolarfortsatzAnatomie3
    1. 02.1Maxilla3
      1. 02.1.1Processus alveolaris, Tuber maxillae und Gaumen unterscheiden
      2. 02.1.2Beziehung der Seitenzahnwurzeln zur Kieferhöhle beurteilen
      3. 02.1.3Kortikalisdicke und vestibuläre Durchbruchwege verstehen
    2. 02.2Mandibula3
      1. 02.2.1Corpus, Ramus, Angulus und Kondylen zuordnen
      2. 02.2.2Canalis mandibulae und Foramen mentale lokalisieren
      3. 02.2.3Linguale Konkavität und Mundbodenbeziehung beachten
    3. 02.3Operative Relevanz3
      1. 02.3.1Knochenangebot vor Extraktion oder Implantation prüfen
      2. 02.3.2Risikoregionen für Nervenverletzung und Fraktur erfassen
      3. 02.3.3Schnittführung und Zugang an der Anatomie ausrichten
  3. 03FDI-Zahnschema und zahnärztliche TerminologieAnatomie3
    1. 03.1Nummerierung3
      1. 03.1.1Quadranten des bleibenden und des Milchgebisses benennen
      2. 03.1.2FDI-Nummern sicher in Befund und Kommunikation verwenden
      3. 03.1.3Zahnflächen mesial, distal, oral, vestibulär und okklusal zuordnen
    2. 03.2Befundsprache3
      1. 03.2.1Vitalität, Perkussion, Lockerung und Sondierung korrekt benennen
      2. 03.2.2Apikal, koronal, bukkal, palatinal und lingual unterscheiden
      3. 03.2.3Verdachtsdiagnose und gesicherte Diagnose sprachlich trennen
    3. 03.3Prüfungsanwendung3
      1. 03.3.1Einen Zahn eindeutig ohne Zeigen beschreiben
      2. 03.3.2Behandlungsplanung mit korrekter Fachsprache präsentieren
      3. 03.3.3Patientenverständliche und fachliche Sprache wechseln
  4. 04Zahnkronen- und WurzelmorphologieAnatomie3
    1. 04.1Kronenmerkmale3
      1. 04.1.1Schneidekante, Höcker, Fissur, Randleiste und Kontaktpunkt erkennen
      2. 04.1.2Eckzahnführung und Seitenzahnhöcker funktionell einordnen
      3. 04.1.3Ober- und Unterkieferzähne anhand typischer Merkmale unterscheiden
    2. 04.2Wurzelanatomie3
      1. 04.2.1Einwurzelige und mehrwurzelige Zähne unterscheiden
      2. 04.2.2Krümmungen, Divergenzen und Furkationen erfassen
      3. 04.2.3Wurzelspitzen zu Kieferhöhle und Mandibularkanal beziehen
    3. 04.3Klinische Konsequenzen3
      1. 04.3.1Extraktionsrichtung nach Wurzelmorphologie wählen
      2. 04.3.2Endodontische Kanalvarianten mitdenken
      3. 04.3.3Frakturgefahr bei grazilen oder divergenten Wurzeln erkennen
  5. 05Zahnentwicklung, Dentitionen und DurchbruchEntwicklung3
    1. 05.1Entwicklungsstadien3
      1. 05.1.1Zahnleiste, Knospen-, Kappen- und Glockenstadium erklären
      2. 05.1.2Ameloblasten und Odontoblasten funktionell zuordnen
      3. 05.1.3Mineralisation und Wurzelbildung als getrennte Prozesse verstehen
    2. 05.2Dentitionen3
      1. 05.2.1Milchgebiss, Wechselgebiss und bleibendes Gebiss unterscheiden
      2. 05.2.2Abweichungen im Zahndurchbruch systematisch beurteilen
      3. 05.2.3Persistierende Milchzähne und verlagerte bleibende Zähne erkennen
    3. 05.3Störungen3
      1. 05.3.1Aplasie, Hyperdontie, Schmelzdefekt und MIH unterscheiden
      2. 05.3.2Lokale und systemische Ursachen berücksichtigen
      3. 05.3.3Zeitpunkt der Abklärung und Überweisung begründen
  6. 06Schmelz, Dentin und WurzelzementHistologie3
    1. 06.1Schmelz3
      1. 06.1.1Mineralanteil, Prismenstruktur und begrenzte Regeneration verstehen
      2. 06.1.2Säurelöslichkeit und Remineralisation erklären
      3. 06.1.3Schmelzätzung als Grundlage der Adhäsion einordnen
    2. 06.2Dentin3
      1. 06.2.1Dentinkanälchen und Reizweiterleitung erklären
      2. 06.2.2Primär-, Sekundär- und Tertiärdentin unterscheiden
      3. 06.2.3Dentinsklerose und Nähe zur Pulpa klinisch bewerten
    3. 06.3Wurzelzement3
      1. 06.3.1Zementfunktion und Ansatz der Sharpey-Fasern erklären
      2. 06.3.2Freiliegende Wurzeloberfläche als Kariesrisiko verstehen
      3. 06.3.3Überinstrumentierung und Substanzverlust vermeiden
  7. 07Pulpa, periapikales Gewebe und SensibilitätHistologie3
    1. 07.1Pulpa3
      1. 07.1.1Gefäß-Nerven-Versorgung und begrenzten Raum erklären
      2. 07.1.2Reversible Entzündung von irreversibler Schädigung abgrenzen
      3. 07.1.3Schmerzcharakter und Reaktion auf Kälte interpretieren
    2. 07.2Periapikales Gewebe3
      1. 07.2.1Desmodontalspalt, Lamina dura und Apex zuordnen
      2. 07.2.2Apikale Entzündung, Abszess und Granulom unterscheiden
      3. 07.2.3Perkussion und Aufbissschmerz klinisch bewerten
    3. 07.3Diagnostische Grenzen3
      1. 07.3.1Sensibilitätstest und tatsächliche Vitalität unterscheiden
      2. 07.3.2Falschnegative nach Trauma oder bei offenen Apizes bedenken
      3. 07.3.3Klinik und Bildgebung gemeinsam interpretieren
  8. 08Parodont, Desmodont und biologische BreiteParodontologie3
    1. 08.1Bestandteile3
      1. 08.1.1Gingiva, Desmodont, Wurzelzement und Alveolarknochen benennen
      2. 08.1.2Supraalveoläres Gewebe und klinische Kronenlänge einordnen
      3. 08.1.3Gesunden Sulkus von pathologischer Tasche unterscheiden
    2. 08.2Funktion3
      1. 08.2.1Kraftübertragung und propriozeptive Wahrnehmung erklären
      2. 08.2.2Parodontale Immunabwehr mit Biofilm verbinden
      3. 08.2.3Zahnbeweglichkeit unter physiologischer Belastung verstehen
    3. 08.3Restaurative Konsequenz3
      1. 08.3.1Subgingivale Ränder und Verletzung des Gewebeansatzes vermeiden
      2. 08.3.2Ferrule und Kronenverlängerung prüfen
      3. 08.3.3Entzündung vor definitiver Restauration kontrollieren
  9. 09Trigeminus und sensible LeitungsbahnenAnatomie3
    1. 09.1Hauptäste3
      1. 09.1.1V1, V2 und V3 mit ihren Versorgungsgebieten unterscheiden
      2. 09.1.2N. infraorbitalis, alveolaris superior und nasopalatinus zuordnen
      3. 09.1.3N. alveolaris inferior, lingualis und buccalis benennen
    2. 09.2Lokalanästhesie3
      1. 09.2.1Zielgebiet einer Leitungs- und Infiltrationsanästhesie bestimmen
      2. 09.2.2Versorgungsgrenzen und mögliche akzessorische Innervation erkennen
      3. 09.2.3Taubheitsareale nach Blockade beschreiben
    3. 09.3Nervenschädigung3
      1. 09.3.1Sensibilitätsstörung von Motorikverlust abgrenzen
      2. 09.3.2Zeitpunkt, Ausmaß und Dokumentation eines Defizits erfassen
      3. 09.3.3Bei persistierender Störung zielgerichtet überweisen
  10. 10N. facialis und mimische MuskulaturAnatomie3
    1. 10.1Funktion3
      1. 10.1.1Motorische Versorgung der mimischen Muskulatur erklären
      2. 10.1.2Stirnrunzeln, Lidschluss und Mundwinkelbewegung prüfen
      3. 10.1.3Periphere und zentrale Ausfallmuster grundsätzlich unterscheiden
    2. 10.2Beziehung zur Parotis3
      1. 10.2.1Intraparotidealen Verlauf und chirurgische Gefährdung beschreiben
      2. 10.2.2Sekretomotorik der Parotis nicht dem N. facialis zuschreiben
      3. 10.2.3Fazialisparese bei Raumforderung als Red Flag erkennen
    3. 10.3Praktische Relevanz3
      1. 10.3.1Ausgangsbefund vor Eingriffen dokumentieren
      2. 10.3.2Ramus marginalis mandibulae bei submandibulärem Zugang beachten
      3. 10.3.3Neue Parese dringlich fachärztlich abklären
  11. 11Arterien, Venen und BlutungsrisikenAnatomie3
    1. 11.1Arterielle Versorgung3
      1. 11.1.1A. facialis, A. maxillaris und wichtige Endäste zuordnen
      2. 11.1.2A. palatina major, linguale und sublinguale Gefäße kennen
      3. 11.1.3Pulsierende Blutung von venöser Sickerblutung unterscheiden
    2. 11.2Venöser Abfluss3
      1. 11.2.1Plexus pterygoideus und V. facialis einordnen
      2. 11.2.2Verbindungen in tiefe Gesichts- und Schädelräume bedenken
      3. 11.2.3Infektion und Thrombose als mögliche Komplikation verstehen
    3. 11.3Blutstillung3
      1. 11.3.1Direkten Druck und Sicht auf die Blutungsquelle priorisieren
      2. 11.3.2Naht, Tamponade und lokale Hämostatika begründen
      3. 11.3.3Expandierendes Mundbodenhämatom als Atemwegsrisiko erkennen
  12. 12Faszienräume von Gesicht, Mundboden und HalsOralchirurgie3
    1. 12.1Primäre Logen3
      1. 12.1.1Vestibulären, bukkalen, sublingualen und submandibulären Raum unterscheiden
      2. 12.1.2Ansatzhöhen von Muskulatur für die Ausbreitung nutzen
      3. 12.1.3Submentale Schwellung typischen Unterkieferfrontzähnen zuordnen
    2. 12.2Sekundäre und tiefe Räume3
      1. 12.2.1Pterygomandibulären, masseterischen und parapharyngealen Raum kennen
      2. 12.2.2Retropharyngeale und mediastinale Ausbreitung mitdenken
      3. 12.2.3Trismus, Dysphagie und Dyspnoe als Eskalationszeichen bewerten
    3. 12.3Prüfungsentscheidung3
      1. 12.3.1Zahnursache, anatomische Loge und klinische Gefahr zusammenführen
      2. 12.3.2Ambulanten lokalen Abszess von stationärem Notfall abgrenzen
      3. 12.3.3Bildgebung und Überweisung nach Ausbreitungsverdacht wählen
  13. 13Kieferhöhle, Nasennebenhöhlen und MAVAnatomie3
    1. 13.1Anatomie3
      1. 13.1.1Sinusboden und Nähe zu Oberkieferprämolaren und Molaren erklären
      2. 13.1.2Schneider-Membran und natürlichen Ostiumabfluss einordnen
      3. 13.1.3Odontogene von rhinogenen Ursachen unterscheiden
    2. 13.2Mund-Antrum-Verbindung3
      1. 13.2.1Risikofaktoren vor Extraktion identifizieren
      2. 13.2.2Diagnostik schonend und situationsgerecht durchführen
      3. 13.2.3Akute Verbindung von chronischer Fistel unterscheiden
    3. 13.3Folgen3
      1. 13.3.1Sinusitis, Fremdkörperverlagerung und Persistenz erkennen
      2. 13.3.2Primären Verschluss und Nachsorge begründen
      3. 13.3.3Bei komplexem Befund fachärztlich mitbehandeln
  14. 14Speicheldrüsen und AusführungsgängeAnatomie3
    1. 14.1Große Drüsen3
      1. 14.1.1Parotis, Submandibularis und Sublingualis unterscheiden
      2. 14.1.2Seröse und muköse Sekretanteile zuordnen
      3. 14.1.3Ruhespeichel und stimulierten Speichel funktionell vergleichen
    2. 14.2Gangsystem3
      1. 14.2.1Stensen-Gang gegenüber dem oberen zweiten Molaren lokalisieren
      2. 14.2.2Wharton-Gang an der Caruncula sublingualis zuordnen
      3. 14.2.3Rivinus- und variablen Bartholin-Gang erklären
    3. 14.3Nervenbeziehungen3
      1. 14.3.1N. facialis in der Parotis dokumentieren
      2. 14.3.2Kreuzung von N. lingualis und Wharton-Gang beachten
      3. 14.3.3Ranula und Mundbodenchirurgie anatomisch begründen
    Fachkapitel öffnen
  15. 15Kaumuskulatur, Kiefergelenk und OkklusionFunktionslehre3
    1. 15.1Muskulatur3
      1. 15.1.1Masseter, Temporalis sowie Pterygoideus medialis und lateralis unterscheiden
      2. 15.1.2Öffnungs- und Schließbewegungen funktionell einordnen
      3. 15.1.3Muskuläre Druckdolenz gezielt palpieren
    2. 15.2Kiefergelenk3
      1. 15.2.1Kondylus, Diskus und Fossa mandibularis beschreiben
      2. 15.2.2Rotation und Translation unterscheiden
      3. 15.2.3Knacken, Limitation und Schmerz erfassen
    3. 15.3Okklusion3
      1. 15.3.1Statische und dynamische Kontakte beurteilen
      2. 15.3.2Eckzahnführung und Gruppenfunktion unterscheiden
      3. 15.3.3Traumatische Frühkontakte und Bruxismus berücksichtigen
  16. 16Allgemeinanamnese und medizinisches RisikoprofilDiagnostik3
    1. 16.1Systemische Risiken3
      1. 16.1.1Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Immunsuppression erfassen
      2. 16.1.2Schwangerschaft, Bestrahlung und Antiresorptiva erfragen
      3. 16.1.3Allergien und frühere Komplikationen dokumentieren
    2. 16.2Medikamente3
      1. 16.2.1Wirkstoff, Indikation, Dosis und letzte Einnahme benennen
      2. 16.2.2Antikoagulanzien, Immunsuppressiva und Psychopharmaka beachten
      3. 16.2.3Interaktionen und individuelle Kontraindikationen prüfen
    3. 16.3Entscheidung3
      1. 16.3.1Behandlungsdringlichkeit mit Stabilität und Eingriffsrisiko verbinden
      2. 16.3.2Rücksprache gezielt und frühzeitig organisieren
      3. 16.3.3Keine Dauermedikation eigenständig absetzen
  17. 17Extraorale und intraorale BefunderhebungDiagnostik3
    1. 17.1Extraoral3
      1. 17.1.1Gesichtsasymmetrie, Haut, Lymphknoten und Mundöffnung prüfen
      2. 17.1.2Schwellung nach Lokalisation, Konsistenz und Dynamik beschreiben
      3. 17.1.3Hirnnervenfunktion bei relevanter Fragestellung dokumentieren
    2. 17.2Intraoral3
      1. 17.2.1Schleimhaut, Gingiva, Zähne, Okklusion und Mundboden beurteilen
      2. 17.2.2Gangpapillen und Speichelqualität untersuchen
      3. 17.2.3Palpation, Sondierung und Fotodokumentation gezielt nutzen
    3. 17.3Priorisierung3
      1. 17.3.1Atemweg, Infektion und Tumorwarnzeichen zuerst ausschließen
      2. 17.3.2Befund mit Verdachts- und Differenzialdiagnose verknüpfen
      3. 17.3.3Kontrolle und weitere Diagnostik nachvollziehbar planen
  18. 18Sensibilität, Perkussion und AufbisstestDiagnostik3
    1. 18.1Sensibilität3
      1. 18.1.1Kältetest standardisiert und im Seitenvergleich durchführen
      2. 18.1.2Reaktionsdauer und Schmerzintensität erfassen
      3. 18.1.3Trauma, Verkalkung und unreife Zähne als Fehlerquellen kennen
    2. 18.2Perkussion3
      1. 18.2.1Vertikale von horizontaler Perkussion unterscheiden
      2. 18.2.2Apikale Entzündung und parodontale Ursachen erwägen
      3. 18.2.3Falschinterpretation isolierter Einzelbefunde vermeiden
    3. 18.3Aufbisstest3
      1. 18.3.1Riss, okklusales Trauma und apikale Reizung abgrenzen
      2. 18.3.2Gezielt einzelne Höcker prüfen
      3. 18.3.3Testresultate mit Röntgen und Anamnese zusammenführen
  19. 19Differenzialdiagnose orofazialer SchmerzenDiagnostik3
    1. 19.1Odontogene Ursachen3
      1. 19.1.1Karies, Pulpitis, apikale Entzündung und parodontalen Abszess unterscheiden
      2. 19.1.2Auslöser durch Kälte, Wärme, Aufbiss und Lagerung erfassen
      3. 19.1.3Übertragenen Schmerz berücksichtigen
    2. 19.2Nicht odontogene Ursachen3
      1. 19.2.1CMD, Sinusitis, Neuralgie und Schleimhauterkrankung erwägen
      2. 19.2.2Persistierenden atypischen Schmerz als eigene Konstellation erkennen
      3. 19.2.3Warnzeichen für Tumor oder systemische Erkrankung prüfen
    3. 19.3Prüfungsstrategie3
      1. 19.3.1Schmerzcharakter, Auslöser und Befunde strukturiert darstellen
      2. 19.3.2Irreversible Maßnahmen nicht ohne belastbare Diagnose beginnen
      3. 19.3.3Bei unklarer Konstellation gezielt nachuntersuchen oder überweisen
  20. 20Röntgenindikation und rechtfertigende FragestellungRadiologie3
    1. 20.1Indikation3
      1. 20.1.1Konkrete klinische Fragestellung vor Aufnahme formulieren
      2. 20.1.2Zahnfilm, Bissflügel, OPG und DVT gegeneinander abwägen
      3. 20.1.3Voraufnahmen und alternative Verfahren berücksichtigen
    2. 20.2Bildqualität3
      1. 20.2.1Projektion, Belichtung und diagnostische Eignung prüfen
      2. 20.2.2Anatomische Normalbefunde von Pathologie unterscheiden
      3. 20.2.3Technische Wiederholung nur begründet durchführen
    3. 20.3Dokumentation3
      1. 20.3.1Rechtfertigende Indikation und Befund dokumentieren
      2. 20.3.2Strahlenexposition so niedrig wie vernünftigerweise möglich halten
      3. 20.3.3Schwangerschaft und besondere Schutzbedürftigkeit berücksichtigen
  21. 21Strahlenschutz und radiologische QualitätssicherungRadiologie3
    1. 21.1Grundprinzipien3
      1. 21.1.1Indikation, Dosisoptimierung und geeignete Modalität verbinden
      2. 21.1.2Einwirkbereiche und Geräteeinstellungen verstehen
      3. 21.1.3Qualitätssicherung und Konstanzprüfungen beachten
    2. 21.2Patientenschutz3
      1. 21.2.1Alter, Körperregion und diagnostischen Nutzen abwägen
      2. 21.2.2Wiederholungsaufnahmen wegen vermeidbarer Fehler verhindern
      3. 21.2.3Patientenaufklärung angemessen und sachlich gestalten
    3. 21.3Team und Praxis3
      1. 21.3.1Zuständigkeiten und Fachkunde beachten
      2. 21.3.2Aufnahme, Archivierung und Befund nachvollziehbar dokumentieren
      3. 21.3.3Lokale Vorgaben und aktuellen Rechtsrahmen prüfen
  22. 22OPG systematisch befundenRadiologie3
    1. 22.1Systematik3
      1. 22.1.1Bildqualität, Rechts-links-Zuordnung und Vollständigkeit prüfen
      2. 22.1.2Zähne, Alveolarknochen, Kiefergelenke und Kieferhöhlen beurteilen
      3. 22.1.3Mandibularkanal, Foramina und kortikale Begrenzungen verfolgen
    2. 22.2Pathologie3
      1. 22.2.1Apikale Osteolysen, retinierte Zähne und Zysten erkennen
      2. 22.2.2Knochenabbau, Frakturen und Fremdkörper einordnen
      3. 22.2.3Überlagerungen und Projektionsartefakte identifizieren
    3. 22.3Grenzen3
      1. 22.3.1Keine sichere dreidimensionale Lagebeziehung aus dem OPG ableiten
      2. 22.3.2Kleine Steine oder diskrete Läsionen nicht sicher ausschließen
      3. 22.3.3Bei Konsequenz für die Therapie ergänzende Diagnostik wählen
  23. 23Digitale Volumentomographie und dreidimensionale PlanungRadiologie3
    1. 23.1Indikationen3
      1. 23.1.1Komplexe Weisheitszahnbeziehung, Implantatplanung und Traumatologie prüfen
      2. 23.1.2Unklare endodontische oder chirurgische Befunde gezielt einordnen
      3. 23.1.3DVT nicht als Routineaufnahme verwenden
    2. 23.2Anatomie3
      1. 23.2.1Canalis mandibulae, Foramen mentale und anterior loop beurteilen
      2. 23.2.2Linguale Konkavität und kortikale Durchbrüche beachten
      3. 23.2.3Sinusboden und benachbarte Strukturen dreidimensional prüfen
    3. 23.3Befundung3
      1. 23.3.1Gesamtes aufgenommenes Volumen verantwortlich bewerten
      2. 23.3.2Voxelgröße, Artefakte und Feldgröße berücksichtigen
      3. 23.3.3Zusatznutzen gegen Strahlenexposition abwägen
  24. 24Mikrobiologie der Mundhöhle und orale BiofilmeMikrobiologie3
    1. 24.1Ökosystem3
      1. 24.1.1Speichel, Oberflächen und mikrobielles Gleichgewicht erklären
      2. 24.1.2Frühe und späte Biofilmbesiedlung unterscheiden
      3. 24.1.3Dysbiose von bloßem Erregernachweis abgrenzen
    2. 24.2Pathogenität3
      1. 24.2.1Säurebildung, Proteolyse und Immunantwort einordnen
      2. 24.2.2Anaerobe Mischinfektion bei odontogenen Abszessen verstehen
      3. 24.2.3Resistenzentwicklung bei unnötiger Antibiotikagabe berücksichtigen
    3. 24.3Klinik3
      1. 24.3.1Mechanische Biofilmkontrolle als Kernmaßnahme nennen
      2. 24.3.2Indikation mikrobiologischer Diagnostik gezielt prüfen
      3. 24.3.3Hygiene und Infektionsmanagement mit Übertragungswegen verbinden
  25. 25Kariesentstehung und Stephan-KurveKariologie3
    1. 25.1Pathogenese3
      1. 25.1.1Biofilm, fermentierbare Kohlenhydrate und Zeit verknüpfen
      2. 25.1.2Säurebedingte De- und Remineralisation erklären
      3. 25.1.3Speichel, Fluorid und Ernährung als Modulatoren verstehen
    2. 25.2Stephan-Kurve3
      1. 25.2.1pH-Abfall nach Zuckerexposition erläutern
      2. 25.2.2Erholungsphase durch Speichel und Pufferung beschreiben
      3. 25.2.3Häufigkeit der Zuckerimpulse stärker gewichten als Einzelereignisse
    3. 25.3Prüfungsanwendung3
      1. 25.3.1Aktive von inaktiven Läsionen unterscheiden
      2. 25.3.2Nicht jede Initialläsion sofort invasiv behandeln
      3. 25.3.3Therapie an Aktivität, Tiefe und Kariesrisiko orientieren
  26. 26Kariesdiagnostik und ICDASKariologie3
    1. 26.1Visuelle Diagnostik3
      1. 26.1.1Zahn reinigen und trocknen, bevor Oberflächen bewertet werden
      2. 26.1.2Initiale Opazität, Kavitation und Dentinschatten unterscheiden
      3. 26.1.3Aktivität anhand Oberflächenbeschaffenheit und Lage abschätzen
    2. 26.2Ergänzende Verfahren3
      1. 26.2.1Bissflügelaufnahme für Approximalflächen gezielt nutzen
      2. 26.2.2Sonde zurückhaltend und nicht destruktiv anwenden
      3. 26.2.3Verlaufskontrolle und fotografische Dokumentation einsetzen
    3. 26.3Entscheidung3
      1. 26.3.1Nicht invasive, mikroinvasive und restaurative Optionen abgrenzen
      2. 26.3.2Patientenrisiko und Restaurationsfähigkeit einbeziehen
      3. 26.3.3Befund standardisiert kommunizieren
  27. 27Kariesrisiko und individuelle PräventionKariologie3
    1. 27.1Risikofaktoren3
      1. 27.1.1Frühere Karies, Speichelmangel und häufige Zuckerzufuhr erfassen
      2. 27.1.2Freiliegende Wurzeloberflächen und kieferorthopädische Apparaturen beachten
      3. 27.1.3Medikation, Bestrahlung und soziale Faktoren berücksichtigen
    2. 27.2Präventionsplan3
      1. 27.2.1Fluorid, Biofilmkontrolle und Ernährung kombinieren
      2. 27.2.2Professionelle Maßnahmen dem individuellen Risiko anpassen
      3. 27.2.3Recallintervalle nachvollziehbar begründen
    3. 27.3Erfolgskontrolle3
      1. 27.3.1Neue Läsionen und Aktivität regelmäßig dokumentieren
      2. 27.3.2Anwendungstechnik und Adhärenz mit dem Patienten besprechen
      3. 27.3.3Prävention an Veränderungen der Allgemeingesundheit anpassen
  28. 28Fluoride und RemineralisationPrävention3
    1. 28.1Wirkprinzip3
      1. 28.1.1Mineralverlust vermindern und Remineralisation unterstützen
      2. 28.1.2Lokale von systemischer Wirkung unterscheiden
      3. 28.1.3Häufige niedrig dosierte Exposition klinisch einordnen
    2. 28.2Anwendungsformen3
      1. 28.2.1Fluoridhaltige Zahnpasta, Lack und indikationsbezogene Präparate unterscheiden
      2. 28.2.2Kinderalter und Verschluckungsrisiko beachten
      3. 28.2.3Hochrisikostrategie bei Xerostomie oder Bestrahlung planen
    3. 28.3Sicherheit3
      1. 28.3.1Gesamtaufnahme und altersgerechte Anwendung berücksichtigen
      2. 28.3.2Fluorose- und Überdosierungsrisiken vermeiden
      3. 28.3.3Keine pauschale Hochdosisempfehlung ohne Indikation geben
  29. 29Fissurenversiegelung und mikroinvasive TherapiePrävention3
    1. 29.1Indikation3
      1. 29.1.1Tiefe Fissuren, Kariesrisiko und Läsionsaktivität prüfen
      2. 29.1.2Gesunde und nicht kavitierte Oberflächen unterscheiden
      3. 29.1.3Patientenalter und Durchbruchssituation berücksichtigen
    2. 29.2Durchführung3
      1. 29.2.1Reinigung, Trockenlegung und Schmelzätzung kontrollieren
      2. 29.2.2Versiegelungsmaterial blasenfrei applizieren
      3. 29.2.3Polymerisation und Okklusion prüfen
    3. 29.3Nachsorge3
      1. 29.3.1Retention und Randdichtigkeit regelmäßig kontrollieren
      2. 29.3.2Teildefekte ergänzen statt unkritisch vollständig ersetzen
      3. 29.3.3Versiegelung als Ergänzung, nicht Ersatz der Basisprävention verstehen
  30. 30Trockenlegung, Kofferdam und KontaminationskontrolleKonservierend3
    1. 30.1Ziele3
      1. 30.1.1Speichel- und Blutkontamination sicher vermeiden
      2. 30.1.2Patienten vor Aspiration und chemischen Reizstoffen schützen
      3. 30.1.3Übersicht und reproduzierbare Adhäsion schaffen
    2. 30.2Planung3
      1. 30.2.1Geeignete Klammer, Lochung und Isolationseinheit wählen
      2. 30.2.2Zahn, Gingiva und Nachbarzähne schützen
      3. 30.2.3Latexallergie und anatomische Besonderheiten beachten
    3. 30.3Fehler3
      1. 30.3.1Undichtigkeiten und traumatische Klammerposition erkennen
      2. 30.3.2Unzureichende Isolation vor adhäsiver Therapie korrigieren
      3. 30.3.3Vor dem Entfernen Interdentalreste kontrollieren
  31. 31Adhäsivsysteme und Schmelz-Dentin-BondingWerkstoffkunde3
    1. 31.1Schmelzadhäsion3
      1. 31.1.1Mikromechanische Retention nach Ätzung erklären
      2. 31.1.2Selektive Schmelzätzung situationsgerecht anwenden
      3. 31.1.3Kontamination vor dem Bonding verhindern
    2. 31.2Dentinadhäsion3
      1. 31.2.1Feuchtigkeit, Smear Layer und Hybridisierung einordnen
      2. 31.2.2Universaladhäsive und Mehrflaschensysteme unterscheiden
      3. 31.2.3Herstellerprotokoll und Einwirkzeit beachten
    3. 31.3Klinische Fehler3
      1. 31.3.1Über- oder Untertrocknung vermeiden
      2. 31.3.2Adhäsivfilm und Polymerisation ausreichend kontrollieren
      3. 31.3.3Randspalt, postoperative Sensibilität und Haftverlust erklären
  32. 32Kompositrestaurationen und SchichttechnikKonservierend3
    1. 32.1Indikation3
      1. 32.1.1Defektgröße, Trockenlegung und okklusale Belastung beurteilen
      2. 32.1.2Direkte von indirekter Versorgung abgrenzen
      3. 32.1.3Farbwahl vor Austrocknung des Zahns vornehmen
    2. 32.2Durchführung3
      1. 32.2.1Matrize, Keil und Kontaktpunkt korrekt aufbauen
      2. 32.2.2Material in kontrollierten Inkrementen polymerisieren
      3. 32.2.3Anatomische Form und Approximalkontakt wiederherstellen
    3. 32.3Qualitätskontrolle3
      1. 32.3.1Okklusion, Randschluss und Oberflächenpolitur prüfen
      2. 32.3.2Polymerisationsschrumpfung und Randüberhang vermeiden
      3. 32.3.3Postoperative Sensibilität strukturiert nachverfolgen
  33. 33Glasionomerzemente und provisorische MaterialienWerkstoffkunde3
    1. 33.1Eigenschaften3
      1. 33.1.1Chemische Haftung und Feuchtigkeitsempfindlichkeit einordnen
      2. 33.1.2Fluoridfreisetzung und mechanische Grenzen erklären
      3. 33.1.3Konventionelles GIZ von kunststoffmodifiziertem Material unterscheiden
    2. 33.2Indikationen3
      1. 33.2.1Provisorische Versorgung, Wurzelkaries und definierte Milchzahnindikationen prüfen
      2. 33.2.2Belastete dauerhafte Seitenzahnflächen kritisch bewerten
      3. 33.2.3Materialwahl am klinischen Risiko ausrichten
    3. 33.3Fehler3
      1. 33.3.1Frühe Austrocknung oder Speichelkontamination vermeiden
      2. 33.3.2Mischungsverhältnis und Verarbeitungszeit einhalten
      3. 33.3.3Oberflächenschutz und Nachkontrolle beachten
  34. 34Tiefe Karies und pulpanahe VersorgungKonservierend3
    1. 34.1Diagnostik3
      1. 34.1.1Symptome, Sensibilität und radiologische Tiefe erfassen
      2. 34.1.2Reversible Pulpitis von irreversibler Entzündung unterscheiden
      3. 34.1.3Spontan- und Nachtschmerz kritisch bewerten
    2. 34.2Therapiestrategie3
      1. 34.2.1Selektive Exkavation und Pulpaerhalt prüfen
      2. 34.2.2Perforationsrisiko und bakterielle Dichtigkeit berücksichtigen
      3. 34.2.3Direkte Maßnahmen nur bei geeigneter biologischer Ausgangslage wählen
    3. 34.3Nachkontrolle3
      1. 34.3.1Beschwerden und Sensibilitätsverlauf dokumentieren
      2. 34.3.2Okklusion und Randschluss kontrollieren
      3. 34.3.3Bei Verschlechterung endodontische Therapie neu bewerten
  35. 35Approximaldiagnostik und MatrizensystemeKonservierend3
    1. 35.1Befund3
      1. 35.1.1Approximalraum klinisch und radiologisch beurteilen
      2. 35.1.2Kontaktpunkt und gingivale Stufe erfassen
      3. 35.1.3Schmelz- von Dentinkaries abgrenzen
    2. 35.2Matrize3
      1. 35.2.1Teilmatrize, Ring und Keil situationsgerecht wählen
      2. 35.2.2Gingivalen Abschluss und Nachbarzahnschutz sichern
      3. 35.2.3Anatomischen Kontaktpunkt wiederherstellen
    3. 35.3Kontrolle3
      1. 35.3.1Zahnseide auf Durchgängigkeit und Widerstand prüfen
      2. 35.3.2Überhänge und Randspalte beseitigen
      3. 35.3.3Parodontale Verträglichkeit nachkontrollieren
  36. 36Nicht kariöse ZahnhartsubstanzdefekteKonservierend3
    1. 36.1Formen3
      1. 36.1.1Abrasion, Attrition, Erosion und Abfraktion unterscheiden
      2. 36.1.2Säureexposition, Bruxismus und Putztechnik erfassen
      3. 36.1.3Lokalisation und Aktivität dokumentieren
    2. 36.2Differenzialdiagnostik3
      1. 36.2.1Keilförmigen Defekt von Wurzelkaries abgrenzen
      2. 36.2.2Dentinüberempfindlichkeit und Pulpabeteiligung prüfen
      3. 36.2.3Systemische und gastroösophageale Ursachen erwägen
    3. 36.3Therapie3
      1. 36.3.1Ursache vor rein restaurativer Versorgung behandeln
      2. 36.3.2Schiene, Ernährungsberatung und schonende Reinigung einordnen
      3. 36.3.3Bei Substanzverlust adhäsive Rekonstruktion prüfen
  37. 37Indirekte Restaurationen und Inlay-Onlay-PlanungProthetik3
    1. 37.1Indikation3
      1. 37.1.1Defektausdehnung, Höckerschwächung und Restsubstanz bewerten
      2. 37.1.2Direkte Kompositversorgung mit indirekter Versorgung vergleichen
      3. 37.1.3Material und Befestigung passend zur Situation wählen
    2. 37.2Präparation3
      1. 37.2.1Substanzschonende Form und klare Präparationsgrenzen anstreben
      2. 37.2.2Unterschnitte und scharfe Innenkanten vermeiden
      3. 37.2.3Approximale Zugänglichkeit und okklusale Reduktion kontrollieren
    3. 37.3Eingliederung3
      1. 37.3.1Passung, Kontaktpunkt und Okklusion prüfen
      2. 37.3.2Trockenlegung und adhäsive Befestigung beherrschen
      3. 37.3.3Überschüsse und postoperative Beschwerden kontrollieren
  38. 38Pulpitis: reversible und irreversible FormenEndodontie3
    1. 38.1Symptomatik3
      1. 38.1.1Kurze reizabhängige Beschwerden von lang anhaltendem Schmerz unterscheiden
      2. 38.1.2Spontanschmerz und nächtliche Beschwerden gezielt erfragen
      3. 38.1.3Wärme- und Kältereaktion dokumentieren
    2. 38.2Diagnostik3
      1. 38.2.1Sensibilitätstest, Perkussion und Röntgen kombinieren
      2. 38.2.2Karies, Restauration und Trauma als Ursachen prüfen
      3. 38.2.3Differenzialdiagnose zu Riss und Parodontalproblem stellen
    3. 38.3Therapie3
      1. 38.3.1Bei reversibler Reizung Ursache beseitigen und dicht versorgen
      2. 38.3.2Irreversible Entzündung endodontisch oder durch Extraktion behandeln
      3. 38.3.3Antibiotika nicht als Ersatz für lokale Therapie einsetzen
  39. 39Apikale Parodontitis und periapikale LäsionenEndodontie3
    1. 39.1Klinik3
      1. 39.1.1Symptomatische von asymptomatischer apikaler Entzündung unterscheiden
      2. 39.1.2Perkussionsschmerz und Aufbissschmerz erfassen
      3. 39.1.3Schwellung und Fistel als Hinweise auf Ausbreitung prüfen
    2. 39.2Bildgebung3
      1. 39.2.1Periapikale Aufhellung und Lamina-dura-Verlust erkennen
      2. 39.2.2Zeitliche Verzögerung radiologischer Veränderungen beachten
      3. 39.2.3Zahnfilm oder DVT nur indikationsgerecht ergänzen
    3. 39.3Behandlung3
      1. 39.3.1Infizierten Wurzelkanal desinfizieren und bakteriendicht verschließen
      2. 39.3.2Akuten Abszess bei Drainagebedarf entlasten
      3. 39.3.3Verlauf mit klinischer und radiologischer Kontrolle bewerten
  40. 40Endodontischer Notfall und SchmerzmanagementEndodontie3
    1. 40.1Akutentscheidung3
      1. 40.1.1Pulpitis, apikalen Abszess und postoperative Reizung unterscheiden
      2. 40.1.2Allgemeinzustand, Fieber und Schwellung priorisieren
      3. 40.1.3Atemwegs- und Logenrisiko ausschließen
    2. 40.2Lokaltherapie3
      1. 40.2.1Trepanation oder Drainage nach Befund prüfen
      2. 40.2.2Kausalbehandlung gegenüber alleiniger Medikamentengabe priorisieren
      3. 40.2.3Okklusale Entlastung individuell begründen
    3. 40.3Nachsorge3
      1. 40.3.1Analgesie nach Risiko und Kontraindikationen planen
      2. 40.3.2Antibiotika nur bei systemischer oder ausbreitender Infektion erwägen
      3. 40.3.3Wiedervorstellung und Warnzeichen klar kommunizieren
  41. 41Endodontische Zugangskavität und KanalsucheEndodontie3
    1. 41.1Planung3
      1. 41.1.1Zahnstellung, Röntgenbefund und Kronenversorgung prüfen
      2. 41.1.2Kofferdam und aseptisches Arbeiten sicherstellen
      3. 41.1.3Perforationsrisiko durch anatomische Orientierung verringern
    2. 41.2Zugang3
      1. 41.2.1Dach der Pulpakammer kontrolliert entfernen
      2. 41.2.2Geradlinigen Zugang ohne übermäßige Substanzopferung schaffen
      3. 41.2.3Zusätzliche Kanalorifizien systematisch suchen
    3. 41.3Komplikationen3
      1. 41.3.1Verkalkungen und veränderte Anatomie berücksichtigen
      2. 41.3.2Stufen und unnötige Schwächung vermeiden
      3. 41.3.3Bei schwierigen Fällen optische Vergrößerung oder Überweisung nutzen
  42. 42Wurzelkanalanatomie und VariantenEndodontie3
    1. 42.1Zahngruppen3
      1. 42.1.1Frontzahn-, Prämolaren- und Molarenanatomie vergleichen
      2. 42.1.2MB2, zusätzliche Unterkieferinzisivuskanäle und C-förmige Systeme kennen
      3. 42.1.3Furkation und Kanalzusammenflüsse beachten
    2. 42.2Bildgebung3
      1. 42.2.1Exzentrische Aufnahmen gezielt interpretieren
      2. 42.2.2Abrupte Kanalverschwindung als Hinweis auf Aufzweigung bewerten
      3. 42.2.3Dreidimensionale Diagnostik nur bei klinischer Konsequenz erwägen
    3. 42.3Praktische Bedeutung3
      1. 42.3.1Zugang, Instrumentengröße und Krümmung anpassen
      2. 42.3.2Übersehene Kanäle als Misserfolgsursache erkennen
      3. 42.3.3Originalverlauf und apikale Anatomie erhalten
  43. 43Arbeitslänge und elektronische LängenmessungEndodontie3
    1. 43.1Festlegung3
      1. 43.1.1Stabilen koronalen Referenzpunkt wählen
      2. 43.1.2Elektronische und radiologische Information kombinieren
      3. 43.1.3Apikale Anatomie und Resorption berücksichtigen
    2. 43.2Kontrolle3
      1. 43.2.1Messung nach Zugang, Erweiterung und Wiederbehandlung überprüfen
      2. 43.2.2Feuchtigkeit und Metallkontakte als mögliche Störfaktoren kennen
      3. 43.2.3Unplausible Werte nicht unkritisch übernehmen
    3. 43.3Konsequenz3
      1. 43.3.1Unter- und Überinstrumentierung vermeiden
      2. 43.3.2Arbeitslänge nachvollziehbar dokumentieren
      3. 43.3.3Mastercone-Länge mit der Präparation abgleichen
  44. 44Wurzelkanalaufbereitung und GleitpfadEndodontie3
    1. 44.1Gleitpfad3
      1. 44.1.1Initiale Durchgängigkeit mit kleinen Instrumenten prüfen
      2. 44.1.2Krümmungen und Widerstand erkennen
      3. 44.1.3Apikale Patency situationsgerecht beurteilen
    2. 44.2Maschinelle Aufbereitung3
      1. 44.2.1Drehmoment, Bewegungsart und Instrumentensystem beachten
      2. 44.2.2Schrittweise Spülung und Rekapitulation integrieren
      3. 44.2.3Originalkanalverlauf erhalten
    3. 44.3Fehlervermeidung3
      1. 44.3.1Stufe, Transport, Perforation und Instrumentenfraktur vermeiden
      2. 44.3.2Übermäßigen Druck und trockene Instrumentation verhindern
      3. 44.3.3Instrumentenverschleiß frühzeitig erkennen
  45. 45Spülprotokoll und chemische DesinfektionEndodontie3
    1. 45.1Ziele3
      1. 45.1.1Organisches Gewebe, Mikroorganismen und Debris reduzieren
      2. 45.1.2Mechanische Aufbereitung durch chemische Reinigung ergänzen
      3. 45.1.3Smear Layer und Biofilm klinisch einordnen
    2. 45.2Anwendung3
      1. 45.2.1Geeignete Spüllösungen und Reihenfolgen fachgerecht auswählen
      2. 45.2.2Seitlich offene Kanülen und kontrollierten Abstand zum Apex beachten
      3. 45.2.3Aktivierung nur entsprechend Ausbildung und System einsetzen
    3. 45.3Sicherheit3
      1. 45.3.1Extrusion, chemische Verletzung und Lösungsmittelinteraktionen vermeiden
      2. 45.3.2Kofferdam und Aspirationsschutz sicherstellen
      3. 45.3.3Komplikationszeichen sofort erkennen und dokumentieren
  46. 46Medikamentöse Einlage und temporärer VerschlussEndodontie3
    1. 46.1Indikation3
      1. 46.1.1Persistierende Sekretion, mehrzeitige Therapie und Desinfektionsbedarf bewerten
      2. 46.1.2Nicht jede Behandlung routinemäßig mehrzeitig planen
      3. 46.1.3Mikrobiologische und symptomatische Ausgangslage berücksichtigen
    2. 46.2Einlage3
      1. 46.2.1Geeignetes Material kontrolliert in den Kanal einbringen
      2. 46.2.2Extrusion und unnötige Überfüllung vermeiden
      3. 46.2.3Einwirkdauer und Wiedervorstellung planen
    3. 46.3Koronaler Verschluss3
      1. 46.3.1Bakteriendichte temporäre Versorgung herstellen
      2. 46.3.2Materialstärke und Randdichtigkeit prüfen
      3. 46.3.3Bei Verlust der Versorgung rasch nachbehandeln
  47. 47Wurzelfüllung und koronale AbdichtungEndodontie3
    1. 47.1Voraussetzungen3
      1. 47.1.1Beschwerden, Trockenheit und ausreichende Desinfektion prüfen
      2. 47.1.2Arbeitslänge und Mastercone-Fit kontrollieren
      3. 47.1.3Restaurative Gesamtprognose vor Abschluss bewerten
    2. 47.2Technik3
      1. 47.2.1Guttapercha und Sealer systemgerecht anwenden
      2. 47.2.2Länge, Homogenität und Dichtigkeit radiologisch beurteilen
      3. 47.2.3Über- und Unterfüllung differenziert einordnen
    3. 47.3Nachversorgung3
      1. 47.3.1Koronalen Verschluss zeitnah sichern
      2. 47.3.2Höckerschutz bei stark geschwächten Seitenzähnen erwägen
      3. 47.3.3Klinischen und radiologischen Verlauf nachverfolgen
  48. 48Endodontische Revision und persistierende InfektionEndodontie3
    1. 48.1Ursachen3
      1. 48.1.1Übersehene Kanäle, undichte Restauration und unzureichende Aufbereitung prüfen
      2. 48.1.2Vertikale Fraktur und extraradikuläre Faktoren differenzieren
      3. 48.1.3Voraufnahmen und alte Materialien beurteilen
    2. 48.2Revisionsplanung3
      1. 48.2.1Zahnerhalt, Restaurierbarkeit und parodontale Situation prüfen
      2. 48.2.2Stiftentfernung und Perforationsrisiko berücksichtigen
      3. 48.2.3Orthograde Revision gegen chirurgische Option abwägen
    3. 48.3Kommunikation3
      1. 48.3.1Erfolgsaussichten und Alternativen transparent erklären
      2. 48.3.2Instrumentenfraktur und komplexe Anatomie dokumentieren
      3. 48.3.3Bei Bedarf rechtzeitig an Spezialisten überweisen
  49. 49Perforation, Instrumentenfraktur und StufenbildungEndodontie3
    1. 49.1Erkennen3
      1. 49.1.1Ungewöhnliche Blutung, plötzlichen Schmerz und abweichende Instrumentenlage beachten
      2. 49.1.2Radiologische Lage und Arbeitslänge kontrollieren
      3. 49.1.3Zeitpunkt und Ursache des Ereignisses dokumentieren
    2. 49.2Management3
      1. 49.2.1Infektionskontrolle und frühzeitigen dichten Verschluss priorisieren
      2. 49.2.2Fragmentbergung gegen zusätzliche Substanzschädigung abwägen
      3. 49.2.3Mikroskopische Unterstützung oder Überweisung erwägen
    3. 49.3Prognose3
      1. 49.3.1Lokalisation, Kontamination und Zeit bis zur Versorgung bewerten
      2. 49.3.2Patienten offen aufklären
      3. 49.3.3Nachkontrolle und Alternativen gemeinsam planen
  50. 50Wurzelspitzenresektion und endodontische ChirurgieOralchirurgie3
    1. 50.1Indikation3
      1. 50.1.1Persistierende apikale Pathologie trotz geeigneter orthograder Therapie prüfen
      2. 50.1.2Nicht zugängliche Kanalabschnitte und restaurative Hindernisse bewerten
      3. 50.1.3Extraktion und Revision als Alternativen erläutern
    2. 50.2Operationsprinzip3
      1. 50.2.1Lappenbildung, gezielte Osteotomie und Wurzelspitzenresektion beschreiben
      2. 50.2.2Retrograde Präparation und bakteriendichten Verschluss einordnen
      3. 50.2.3Nachbarzähne, Nerven und Kieferhöhle schützen
    3. 50.3Nachsorge3
      1. 50.3.1Schwellung, Blutung und Sensibilität kontrollieren
      2. 50.3.2Histologie bei unklarem Gewebe erwägen
      3. 50.3.3Heilungsverlauf klinisch und radiologisch beurteilen
  51. 51Gingivitis und plaquebedingte EntzündungParodontologie3
    1. 51.1Merkmale3
      1. 51.1.1Rötung, Schwellung und Blutung auf Sondierung erkennen
      2. 51.1.2Gingivitis ohne Attachmentverlust von Parodontitis abgrenzen
      3. 51.1.3Modifizierende Faktoren wie Medikamente und Schwangerschaft prüfen
    2. 51.2Therapie3
      1. 51.2.1Biofilmkontrolle erklären und praktisch anleiten
      2. 51.2.2Supragingivale Beläge und lokale Retentionsfaktoren entfernen
      3. 51.2.3Motivation und Reevaluation verbindlich planen
    3. 51.3Prüfungslogik3
      1. 51.3.1Entzündung als reversibel bei Beseitigung der Ursache einordnen
      2. 51.3.2Antibiotika nicht routinemäßig einsetzen
      3. 51.3.3Persistierende Befunde weiter differenzieren
  52. 52Parodontitis: Klassifikation, Stadium und GradParodontologie3
    1. 52.1Diagnose3
      1. 52.1.1Interdentalen Attachmentverlust und Knochenabbau beurteilen
      2. 52.1.2Andere Ursachen des Attachmentverlusts ausschließen
      3. 52.1.3Ausdehnung und Verteilung dokumentieren
    2. 52.2Staging3
      1. 52.2.1Schweregrad, Zahnverlust und Komplexitätsfaktoren einordnen
      2. 52.2.2Sondierungstiefen, Furkation und vertikale Defekte berücksichtigen
      3. 52.2.3Funktionelle und prothetische Konsequenzen bewerten
    3. 52.3Grading3
      1. 52.3.1Progressionsgeschwindigkeit und Risikofaktoren prüfen
      2. 52.3.2Rauchen und Diabetes berücksichtigen
      3. 52.3.3Grad nicht allein aus einem einzelnen Taschenwert ableiten
  53. 53Parodontalstatus, Sondierung und BOPParodontologie3
    1. 53.1Erhebung3
      1. 53.1.1Sondierungstiefen und Blutung standardisiert dokumentieren
      2. 53.1.2Rezession, Lockerung und Furkation ergänzen
      3. 53.1.3Röntgenbefund mit klinischem Attachment verknüpfen
    2. 53.2Interpretation3
      1. 53.2.1Pseudotasche von echtem Attachmentverlust unterscheiden
      2. 53.2.2Aktive Entzündung und Resttaschen priorisieren
      3. 53.2.3Mundhygienefähigkeit und Risikoprofil einbeziehen
    3. 53.3Verlauf3
      1. 53.3.1Ausgangsbefund und Reevaluation vergleichen
      2. 53.3.2Therapieerfolg anhand mehrerer Parameter beurteilen
      3. 53.3.3Langfristigen Unterstützungsbedarf erklären
  54. 54Parodontitis und systemische ErkrankungenParodontologie3
    1. 54.1Diabetes3
      1. 54.1.1Bidirektionale Beziehung zwischen Entzündung und Stoffwechsel verstehen
      2. 54.1.2Glykämische Kontrolle im Risikoprofil berücksichtigen
      3. 54.1.3Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei schwerer Erkrankung prüfen
    2. 54.2Weitere Faktoren3
      1. 54.2.1Rauchen, Adipositas und Immunsuppression erfassen
      2. 54.2.2Medikamenteninduzierte Gingivaveränderungen erkennen
      3. 54.2.3Schwangerschaft nicht mit zwangsläufiger Zahnverlustgefahr gleichsetzen
    3. 54.3Behandlungsplanung3
      1. 54.3.1Allgemeingesundheit, Adhärenz und Priorität verbinden
      2. 54.3.2Antibiotika nur bei begründeter Zusatzindikation erwägen
      3. 54.3.3Recall individuell gestalten
  55. 55Antiinfektiöse ParodontitistherapieParodontologie3
    1. 55.1Vorbehandlung3
      1. 55.1.1Mundhygieneinstruktion und Risikofaktorkontrolle sicherstellen
      2. 55.1.2Supragingivale Reizfaktoren beseitigen
      3. 55.1.3Therapieziele verständlich vereinbaren
    2. 55.2Subgingivale Therapie3
      1. 55.2.1Biofilm und Konkremente möglichst gewebeschonend entfernen
      2. 55.2.2Instrumentierung nach Anatomie und Zugänglichkeit wählen
      3. 55.2.3Systemische Begleitfaktoren und Schmerzmanagement berücksichtigen
    3. 55.3Reevaluation3
      1. 55.3.1Blutung, Resttaschen und Mundhygiene prüfen
      2. 55.3.2Weiterführende chirurgische Maßnahmen gezielt erwägen
      3. 55.3.3In die unterstützende Nachsorge überführen
  56. 56Unterstützende Parodontitistherapie und RecallParodontologie3
    1. 56.1Risikobewertung3
      1. 56.1.1Resttaschen, Rauchen, Diabetes und Blutung berücksichtigen
      2. 56.1.2Frühere Progression und häusliche Kontrolle einbeziehen
      3. 56.1.3Recall nicht schematisch für alle Patienten gleich festlegen
    2. 56.2Termininhalt3
      1. 56.2.1Befund aktualisieren und Beläge entfernen
      2. 56.2.2Mundhygiene praktisch nachschulen
      3. 56.2.3Rezidive und Implantatkomplikationen früh erkennen
    3. 56.3Langfristige Ziele3
      1. 56.3.1Zahnerhalt, Entzündungskontrolle und Funktion sichern
      2. 56.3.2Patientenadhärenz fördern
      3. 56.3.3Verlauf und vereinbarte Maßnahmen dokumentieren
  57. 57Furkationsbefall, Rezession und regenerative OptionenParodontologie3
    1. 57.1Furkation3
      1. 57.1.1Horizontalen und vertikalen Befall einordnen
      2. 57.1.2Wurzelmorphologie und Zugänglichkeit beachten
      3. 57.1.3Prognose und Erhaltungsfähigkeit beurteilen
    2. 57.2Rezession3
      1. 57.2.1Zahnhalsdefekt, Putztrauma und Gewebedicke erfassen
      2. 57.2.2Sensibilität und ästhetische Belastung berücksichtigen
      3. 57.2.3Kariesrisiko freiliegender Wurzelflächen erklären
    3. 57.3Therapie3
      1. 57.3.1Konservative Kontrolle vor komplexer Chirurgie prüfen
      2. 57.3.2Regenerative und plastische Optionen indikationsbezogen nennen
      3. 57.3.3Langfristige Pflegefähigkeit in die Entscheidung einbeziehen
  58. 58Periimplantäre Mukositis und PeriimplantitisImplantologie3
    1. 58.1Differenzierung3
      1. 58.1.1Blutung und Entzündung ohne Knochenverlust als Mukositis einordnen
      2. 58.1.2Progressiven Knochenverlust bei Periimplantitis prüfen
      3. 58.1.3Baseline-Aufnahmen und Sondierungswerte nutzen
    2. 58.2Risikofaktoren3
      1. 58.2.1Vorgeschichte einer Parodontitis, Rauchen und unzureichende Reinigung erfassen
      2. 58.2.2Restzement und prothetische Überkontur erkennen
      3. 58.2.3Systemische Risiken berücksichtigen
    3. 58.3Management3
      1. 58.3.1Biofilmkontrolle und Zugänglichkeit verbessern
      2. 58.3.2Nichtchirurgische und chirurgische Therapie abwägen
      3. 58.3.3Engmaschige Nachsorge und realistische Prognose erklären
  59. 59Implantatplanung, Knochenangebot und LeitstrukturenImplantologie3
    1. 59.1Befund3
      1. 59.1.1Prothetisches Ziel, Knochenhöhe und -breite definieren
      2. 59.1.2Weichgewebe, parodontale Stabilität und Okklusion prüfen
      3. 59.1.3Allgemeinrisiken und Patientenwartung einbeziehen
    2. 59.2Anatomische Sicherheit3
      1. 59.2.1Canalis mandibulae, Foramen mentale und anterior loop beurteilen
      2. 59.2.2Linguale Konkavität und linguale Gefäße beachten
      3. 59.2.3Kieferhöhle und Nachbarzahnwurzeln berücksichtigen
    3. 59.3Entscheidung3
      1. 59.3.1Geeignete Bildgebung nach Konsequenz wählen
      2. 59.3.2Augmentation und alternative Versorgung abwägen
      3. 59.3.3Komplikationen, Kosten und Langzeitpflege erklären
  60. 60Zahnextraktion: Indikation und AlternativenOralchirurgie3
    1. 60.1Indikationen3
      1. 60.1.1Nicht erhaltungswürdige Karies, Fraktur und schwere Infektion prüfen
      2. 60.1.2Parodontale Prognose und strategische Bedeutung berücksichtigen
      3. 60.1.3Retinierte Zähne und kieferorthopädische Gründe einordnen
    2. 60.2Alternativen3
      1. 60.2.1Endodontie, Revision, WSR und restaurativen Aufbau vergleichen
      2. 60.2.2Patientenwunsch nicht losgelöst von medizinischer Indikation bewerten
      3. 60.2.3Zeitpunkt und Dringlichkeit der Behandlung begründen
    3. 60.3Risikoprüfung3
      1. 60.3.1Medikation, Anatomie und Allgemeinzustand erfassen
      2. 60.3.2Röntgenbefund vor operativer Planung auswerten
      3. 60.3.3Aufklärung und Einwilligung dokumentieren
  61. 61Einfache Zahnextraktion und InstrumentenwahlOralchirurgie3
    1. 61.1Vorbereitung3
      1. 61.1.1Zahnnummer und Befund eindeutig prüfen
      2. 61.1.2Anästhesie, Instrumente und Lagerung vorbereiten
      3. 61.1.3Nachbarzähne und Weichgewebe schützen
    2. 61.2Technik3
      1. 61.2.1Syndesmotomie und vorsichtige Luxation beschreiben
      2. 61.2.2Zange entlang der Zahnachse kontrolliert ansetzen
      3. 61.2.3Bewegungsrichtung an Wurzelform und Knochen anpassen
    3. 61.3Abschluss3
      1. 61.3.1Alveole, Wurzelvollständigkeit und Blutstillung kontrollieren
      2. 61.3.2Naht und Hämostyptikum indikationsbezogen einsetzen
      3. 61.3.3Verhalten und Warnzeichen für zu Hause erklären
  62. 62Operative Entfernung, Lappenbildung und OsteotomieOralchirurgie3
    1. 62.1Zugang3
      1. 62.1.1Schnittführung mit ausreichender Durchblutung planen
      2. 62.1.2Mukoperiostlappen atraumatisch mobilisieren
      3. 62.1.3Nerven, Papillen und Nachbarzähne schonen
    2. 62.2Knochenbearbeitung3
      1. 62.2.1Gezielte Osteotomie statt unnötiger Substanzabtragung durchführen
      2. 62.2.2Kühlung und Sicht sicherstellen
      3. 62.2.3Zahntrennung an Wurzel- und Kronenanatomie anpassen
    3. 62.3Wundverschluss3
      1. 62.3.1Debris entfernen und Wundränder spannungsfrei adaptieren
      2. 62.3.2Nahttechnik und Drainagebedarf prüfen
      3. 62.3.3Postoperative Instruktion dokumentieren
  63. 63Weisheitszahnentfernung und RisikobeurteilungOralchirurgie3
    1. 63.1Indikation3
      1. 63.1.1Perikoronitis, Karies, Resorption und Pathologie beurteilen
      2. 63.1.2Beschwerdefreie Retention nicht unkritisch operieren
      3. 63.1.3Alter, Wurzelentwicklung und Allgemeinrisiko einbeziehen
    2. 63.2Anatomie3
      1. 63.2.1Beziehung zum Canalis mandibulae und N. lingualis prüfen
      2. 63.2.2Lage, Angulation und Osteotomiebedarf einschätzen
      3. 63.2.3Oberkieferbeziehung zur Kieferhöhle beachten
    3. 63.3Komplikationen3
      1. 63.3.1Nervverletzung, Nachblutung und Infektion aufklären
      2. 63.3.2Kieferfraktur und Wurzelverlagerung als seltene Risiken nennen
      3. 63.3.3Kontrolle und Dokumentation strukturiert planen
    Fachkapitel öffnen
  64. 64Lokale odontogene AbszesseOralchirurgie3
    1. 64.1Entstehung3
      1. 64.1.1Pulpanekrose und bakterielle Ausbreitung über den Apex erklären
      2. 64.1.2Enossale, subperiostale und submuköse Stadien unterscheiden
      3. 64.1.3Druckanstieg und Fluktuation klinisch einordnen
    2. 64.2Befund3
      1. 64.2.1Vestibulären, palatinalen und parodontalen Abszess differenzieren
      2. 64.2.2Zahnvitalität, Perkussion und Schwellung prüfen
      3. 64.2.3Fieber und Trismus als Eskalationszeichen bewerten
    3. 64.3Therapie3
      1. 64.3.1Drainage und Herdsanierung zusammen planen
      2. 64.3.2Antibiotika nicht als Ersatz für Eiterentlastung verwenden
      3. 64.3.3Verlauf und Warnzeichen kurzfristig kontrollieren
  65. 65Submandibuläre, paramandibuläre und perimandibuläre AbszesseOralchirurgie3
    1. 65.1Topografie3
      1. 65.1.1Submandibulären Raum unter dem Mylohyoideus lokalisieren
      2. 65.1.2Paramandibuläre Ausdehnung entlang des Unterkiefers einordnen
      3. 65.1.3Perimandibuläre Weichteilausbreitung vom odontogenen Ursprung her denken
    2. 65.2Klinik3
      1. 65.2.1Schwellungsgrenze, Kieferkante und Mundöffnung vergleichen
      2. 65.2.2Dysphagie, Mundbodenhebung und Allgemeinzustand prüfen
      3. 65.2.3Beteiligung tiefer Logen nicht aus der Außenschwellung allein ausschließen
    3. 65.3Entscheidung3
      1. 65.3.1Lokale versus stationäre Therapie nach Atemweg und Ausbreitung wählen
      2. 65.3.2Bildgebung bei tiefer Ausdehnung gezielt einsetzen
      3. 65.3.3Drainageweg und gefährdete Nerven anatomisch begründen
  66. 66Tiefe Halsinfektionen und Ludwig-AnginaNotfallmedizin3
    1. 66.1Warnzeichen3
      1. 66.1.1Rasch progrediente Mundbodenschwellung und Zungenhebung erkennen
      2. 66.1.2Dysphagie, veränderte Stimme, Trismus und Dyspnoe bewerten
      3. 66.1.3Sepsiszeichen und Immunsuppression berücksichtigen
    2. 66.2Priorität3
      1. 66.2.1Atemweg vor endgültiger odontogener Therapie sichern
      2. 66.2.2Stationäre bzw. notfallmedizinische Versorgung organisieren
      3. 66.2.3Tiefe Ausbreitung durch geeignete Bildgebung beurteilen
    3. 66.3Therapieprinzip3
      1. 66.3.1Chirurgische Entlastung und Herdsanierung kombinieren
      2. 66.3.2Systemische Antibiotikatherapie nach Schweregrad einsetzen
      3. 66.3.3Interdisziplinäre Überwachung und Verlaufskontrolle sicherstellen
  67. 67Wundlehre und Phasen der WundheilungOralchirurgie3
    1. 67.1Phasen3
      1. 67.1.1Hämostase, Entzündung, Proliferation und Remodellierung unterscheiden
      2. 67.1.2Primäre von sekundärer Heilung abgrenzen
      3. 67.1.3Granulationsgewebe und normale Schwellung zeitlich einordnen
    2. 67.2Störfaktoren3
      1. 67.2.1Infektion, Rauchen, Diabetes und Ischämie erkennen
      2. 67.2.2Medikamente, Bestrahlung und Mangelernährung berücksichtigen
      3. 67.2.3Mechanische Belastung und Wunddehiszenz vermeiden
    3. 67.3Nachsorge3
      1. 67.3.1Wundrand, Schmerz, Sekret und Geruch prüfen
      2. 67.3.2Normale Heilung von Alveolitis oder Nachinfektion unterscheiden
      3. 67.3.3Lokale Therapie und Recall am Befund ausrichten
  68. 68Nahtmaterial, Schnittführung und WundverschlussOralchirurgie3
    1. 68.1Material3
      1. 68.1.1Resorbierbare und nicht resorbierbare Fäden unterscheiden
      2. 68.1.2Fadenstärke und Gewebeverträglichkeit beachten
      3. 68.1.3Nadelgeometrie dem Zugang anpassen
    2. 68.2Nahttechniken3
      1. 68.2.1Einzelknopf-, Matratzen- und fortlaufende Naht einordnen
      2. 68.2.2Spannungsfreien Verschluss und stabile Wundrandadaptation sichern
      3. 68.2.3Durchblutung der Lappenbasis erhalten
    3. 68.3Komplikationen3
      1. 68.3.1Zu stramme Knoten und Gewebeeinschnürung vermeiden
      2. 68.3.2Frühzeitige Dehiszenz und Blutung kontrollieren
      3. 68.3.3Nahtentfernung und häusliche Pflege erklären
  69. 69Nachblutung und lokale HämostaseOralchirurgie3
    1. 69.1Erstbewertung3
      1. 69.1.1Blutungsquelle unter Sicht lokalisieren
      2. 69.1.2Kreislauf, Medikation und Eingriffsart erfassen
      3. 69.1.3Venöse Sickerblutung von relevanter Gefäßblutung unterscheiden
    2. 69.2Maßnahmen3
      1. 69.2.1Ausreichend lange direkte Kompression anwenden
      2. 69.2.2Naht, Tamponade und Hämostyptika situationsgerecht einsetzen
      3. 69.2.3Expandierendes Mundboden- oder Halshämatom als Notfall behandeln
    3. 69.3Medikationsregel3
      1. 69.3.1Antikoagulation nicht eigenmächtig absetzen oder antagonisieren
      2. 69.3.2Thromboembolierisiko gegen Eingriffsrisiko abwägen
      3. 69.3.3Bei unkontrollierbarer Blutung fachärztlich eskalieren
  70. 70Antikoagulation und perioperatives BlutungsrisikoPharmakologie3
    1. 70.1Medikamentengruppen3
      1. 70.1.1Thrombozytenhemmer, Vitamin-K-Antagonisten, DOAK und Heparine unterscheiden
      2. 70.1.2Indikation und letzte Einnahme dokumentieren
      3. 70.1.3Laborwerte und Nierenfunktion nur gruppenspezifisch interpretieren
    2. 70.2Eingriff3
      1. 70.2.1Kleine von ausgedehnten chirurgischen Maßnahmen unterscheiden
      2. 70.2.2Lokale Blutstillung und atraumatisches Vorgehen planen
      3. 70.2.3Mehrere Eingriffe gegebenenfalls zeitlich aufteilen
    3. 70.3Entscheidung3
      1. 70.3.1Dauermedikation nicht ohne Abstimmung verändern
      2. 70.3.2Kardiovaskuläres bzw. thromboembolisches Risiko berücksichtigen
      3. 70.3.3Nachblutungshinweise und Erreichbarkeit sicherstellen
  71. 71Antiresorptiva, MRONJ und OsteoradionekroseRisikopatienten3
    1. 71.1Risikofaktoren3
      1. 71.1.1Antiresorptive Therapie, Dosisintensität und Grunderkrankung erfassen
      2. 71.1.2Bestrahlte Kieferregion und zusätzliche Systemfaktoren prüfen
      3. 71.1.3Prothesendruckstellen und Infektionsherde berücksichtigen
    2. 71.2Prävention3
      1. 71.2.1Sanierung möglichst vor Hochrisikotherapie planen
      2. 71.2.2Atraumatische Technik und entzündungsarmes Umfeld anstreben
      3. 71.2.3Individuelle interdisziplinäre Abstimmung dokumentieren
    3. 71.3Diagnostik3
      1. 71.3.1Freiliegenden Knochen, Fistel und persistierende Beschwerden beurteilen
      2. 71.3.2Osteomyelitis und Tumorrezidiv differenzieren
      3. 71.3.3Patienten mit Verdacht frühzeitig fachärztlich vorstellen
  72. 72Osteomyelitis und KieferknocheninfektionenOralchirurgie3
    1. 72.1Formen3
      1. 72.1.1Akute von chronischer Osteomyelitis unterscheiden
      2. 72.1.2Odontogene Ursache, Sequester und Fistel prüfen
      3. 72.1.3Durchblutungsstörung und Systemerkrankung berücksichtigen
    2. 72.2Diagnostik3
      1. 72.2.1Schmerz, Schwellung und Sensibilitätsstörung erfassen
      2. 72.2.2Bildgebung und Entzündungsparameter gezielt einsetzen
      3. 72.2.3Osteoradionekrose und MRONJ differenzieren
    3. 72.3Therapie3
      1. 72.3.1Infektionsherd und devitales Gewebe behandeln
      2. 72.3.2Antibiotika an Schwere, Erregerlage und chirurgischem Konzept ausrichten
      3. 72.3.3Längerfristige Verlaufskontrolle und Überweisung planen
  73. 73Odontogene und nicht odontogene KieferzystenPathologie3
    1. 73.1Entitäten3
      1. 73.1.1Radikuläre, follikuläre und Residualzyste unterscheiden
      2. 73.1.2Keratocystische Läsion und nicht odontogene Zyste mitdenken
      3. 73.1.3Zahnbeziehung und Vitalität als Diagnosehinweis nutzen
    2. 73.2Diagnostik3
      1. 73.2.1Radiologische Begrenzung, Lage und Expansion beurteilen
      2. 73.2.2Nachbarzahnverlagerung und Nervbeziehung prüfen
      3. 73.2.3Histopathologische Sicherung bei Operationsmaterial veranlassen
    3. 73.3Therapie3
      1. 73.3.1Zystektomie, Dekompression und weiterführende Verfahren abwägen
      2. 73.3.2Rezidivrisiko je nach Entität erklären
      3. 73.3.3Nachsorge und radiologische Kontrolle einplanen
  74. 74Dentoalveoläre TraumatologieTraumatologie3
    1. 74.1Verletzungstypen3
      1. 74.1.1Fraktur, Konkussion, Subluxation und Luxation unterscheiden
      2. 74.1.2Avulsion und intrudierte Zähne als zeitkritisch erkennen
      3. 74.1.3Weichgewebsverletzungen und Alveolarfraktur erfassen
    2. 74.2Diagnostik3
      1. 74.2.1Traumazeitpunkt, Zahnstatus und Kontamination dokumentieren
      2. 74.2.2Sensibilität, Mobilität, Okklusion und Bildgebung prüfen
      3. 74.2.3Milchzahn und bleibenden Zahn therapeutisch unterscheiden
    3. 74.3Akutmanagement3
      1. 74.3.1Zahn- und Gewebeerhalt nach aktuellem Standard priorisieren
      2. 74.3.2Flexible Schienung und Kontrolle indikationsbezogen planen
      3. 74.3.3Tetanusstatus, Begleitverletzungen und Nachsorge beachten
  75. 75Unterkiefer- und MittelgesichtsfrakturenTraumatologie3
    1. 75.1Leitbefunde3
      1. 75.1.1Okklusionsstörung, Stufenbildung und Sensibilitätsverlust erfassen
      2. 75.1.2Trismus, pathologische Beweglichkeit und Hämatom prüfen
      3. 75.1.3Orbita-, Nasen- und Jochbeinzeichen beachten
    2. 75.2Diagnostik3
      1. 75.2.1Atemweg und Mehrfachverletzungen priorisieren
      2. 75.2.2Röntgen oder CT nach Verdacht und Konsequenz wählen
      3. 75.2.3N. alveolaris inferior und infraorbitalen Nerv dokumentieren
    3. 75.3Therapieprinzip3
      1. 75.3.1Stabile Reposition und Fixation fachärztlich einordnen
      2. 75.3.2Offene Fraktur und Infektionsrisiko berücksichtigen
      3. 75.3.3Ernährung, Mundhygiene und Verlaufskontrolle planen
  76. 76Lokalanästhetika: Wirkung, Auswahl und KontraindikationenPharmakologie3
    1. 76.1Wirkmechanismus3
      1. 76.1.1Blockade spannungsabhängiger Natriumkanäle erklären
      2. 76.1.2Einfluss von Gewebe-pH und Entzündung verstehen
      3. 76.1.3Anschlagzeit und Wirkdauer einordnen
    2. 76.2Zusätze3
      1. 76.2.1Vasokonstriktor, Blutstillung und systemische Effekte unterscheiden
      2. 76.2.2Kardiovaskuläre Risikokonstellationen berücksichtigen
      3. 76.2.3Allergie, Konservierungsstoffe und Wechselwirkungen prüfen
    3. 76.3Sicherheit3
      1. 76.3.1Patientengewicht und maximale Dosis für das konkrete Präparat berechnen
      2. 76.3.2Aspiration und langsame fraktionierte Injektion anwenden
      3. 76.3.3LAST-Frühzeichen erkennen und Notfallmaßnahmen vorbereiten
  77. 77Leitungs-, Infiltrations- und intraligamentäre AnästhesieOralchirurgie3
    1. 77.1Indikation3
      1. 77.1.1Knochenstruktur, Zahnregion und Entzündung berücksichtigen
      2. 77.1.2Leitungsanästhesie bei Unterkieferseitenzähnen einordnen
      3. 77.1.3Ergänzende Infiltration oder intraligamentäre Verfahren abwägen
    2. 77.2Anatomische Orientierung3
      1. 77.2.1Foramen mandibulae und pterygomandibulären Raum beachten
      2. 77.2.2N. lingualis und Nachbargefäße schützen
      3. 77.2.3Oberkieferinfiltration an Wurzel- und Kortikalislage ausrichten
    3. 77.3Komplikationen3
      1. 77.3.1Hämatom, Trismus und vorübergehende Fazialisparese erkennen
      2. 77.3.2Intravasale Injektion durch Aspiration vermeiden
      3. 77.3.3Misserfolg systematisch nach Anästhesiegebiet bewerten
  78. 78Analgetika und postoperative SchmerztherapiePharmakologie3
    1. 78.1Indikation3
      1. 78.1.1Schmerzursache und entzündliche Komponente beurteilen
      2. 78.1.2Analgetikum an Alter, Vorerkrankung und Komedikation anpassen
      3. 78.1.3Lokale Ursache nicht durch Schmerzmitteltherapie ersetzen
    2. 78.2Sicherheit3
      1. 78.2.1Nieren-, Leber- und Gastrointestinalrisiken beachten
      2. 78.2.2Antikoagulation und weitere Interaktionen berücksichtigen
      3. 78.2.3Kontraindikationen und maximale Tagesdosis des Präparats prüfen
    3. 78.3Patienteninformation3
      1. 78.3.1Einnahmeplan und erwartbaren Verlauf erklären
      2. 78.3.2Warnzeichen bei zunehmender Schwellung oder Fieber benennen
      3. 78.3.3Unnötige Opioidgabe vermeiden
  79. 79Antibiotika und Antibiotic StewardshipPharmakologie3
    1. 79.1Indikation3
      1. 79.1.1Systemische Beteiligung, Ausbreitung und Risikokonstellation prüfen
      2. 79.1.2Lokalen drainierbaren Abszess primär chirurgisch behandeln
      3. 79.1.3Virale Erkrankung und mechanischen Speichelstein nicht antibiotisch therapieren
    2. 79.2Auswahl3
      1. 79.2.1Erregerspektrum, Allergie und lokale Resistenzlage berücksichtigen
      2. 79.2.2Nierenfunktion und relevante Wechselwirkungen beachten
      3. 79.2.3Therapiedauer indikationsbezogen planen
    3. 79.3Kontrolle3
      1. 79.3.1Wirksamkeit und unerwünschte Wirkungen nachverfolgen
      2. 79.3.2Überdiagnostik und wiederholte Reserveantibiotika vermeiden
      3. 79.3.3Eskalation bei fehlender klinischer Besserung veranlassen
  80. 80Endokarditisprophylaxe und HochrisikopatientenRisikopatienten3
    1. 80.1Risikobewertung3
      1. 80.1.1Hochrisiko-Herzkonstellationen gezielt erfragen
      2. 80.1.2Manipulation an Gingiva, Periapex oder Mundschleimhaut einordnen
      3. 80.1.3Nicht jeden zahnärztlichen Eingriff pauschal als prophylaxepflichtig einstufen
    2. 80.2Entscheidung3
      1. 80.2.1Aktuelle nationale Empfehlungen und ärztliche Vorgaben prüfen
      2. 80.2.2Allergien, Antibiotikaverträglichkeit und Zeitpunkt beachten
      3. 80.2.3Rücksprache bei komplexer kardiologischer Ausgangslage halten
    3. 80.3Prävention3
      1. 80.3.1Gute Mundhygiene und Entzündungskontrolle langfristig priorisieren
      2. 80.3.2Prophylaxe nicht als Ersatz für Infektionssanierung verstehen
      3. 80.3.3Indikation und verabreichte Maßnahmen dokumentieren
  81. 81Diabetes, Schwangerschaft und weitere RisikopatientenRisikopatienten3
    1. 81.1Diabetes3
      1. 81.1.1Stoffwechsellage, Infektionsrisiko und Hypoglykämie beachten
      2. 81.1.2Eingriff, Mahlzeiten und Medikation zeitlich abstimmen
      3. 81.1.3Parodontitis und Wundheilung interdisziplinär berücksichtigen
    2. 81.2Schwangerschaft3
      1. 81.2.1Trimester, Lagerung und Behandlungsdringlichkeit beurteilen
      2. 81.2.2Medikamenten- und Röntgenentscheidung individuell abwägen
      3. 81.2.3Akute Infektion nicht wegen Schwangerschaft unbehandelt lassen
    3. 81.3Weitere Risiken3
      1. 81.3.1Immunsuppression, Leber- und Niereninsuffizienz erfassen
      2. 81.3.2Strahlen- und Antiresorptivaanamnese beachten
      3. 81.3.3Bei instabiler Erkrankung frühzeitig Rücksprache halten
  82. 82ABCDE und Erstversorgung in der ZahnarztpraxisNotfallmedizin3
    1. 82.1Atemweg und Atmung3
      1. 82.1.1Behandlung stoppen und Mundraum freimachen
      2. 82.1.2Atemweg, normale Atmung und Sauerstoffsättigung beurteilen
      3. 82.1.3Atemnot und Stridor sofort priorisieren
    2. 82.2Kreislauf und Neurologie3
      1. 82.2.1Puls, Blutdruck und Bewusstseinslage prüfen
      2. 82.2.2Blutzucker bei Bewusstseinsstörung früh messen
      3. 82.2.3Blutung und Schockzeichen behandeln
    3. 82.3Organisation3
      1. 82.3.1Hilfe gezielt delegieren und Notruf früh auslösen
      2. 82.3.2Nach jeder Maßnahme erneut beurteilen
      3. 82.3.3Befunde, Zeiten und Medikamente strukturiert übergeben
  83. 83Reanimation, Thoraxkompressionen und AEDNotfallmedizin3
    1. 83.1Erkennen3
      1. 83.1.1Reaktionslosigkeit und fehlende normale Atmung feststellen
      2. 83.1.2Agonale Schnappatmung nicht als normale Atmung interpretieren
      3. 83.1.3Notruf und AED-Beschaffung parallel delegieren
    2. 83.2Basismaßnahmen3
      1. 83.2.1Thoraxkompressionen unverzüglich beginnen
      2. 83.2.2Beatmung nach Training und verfügbarer Ausrüstung ergänzen
      3. 83.2.3AED-Anweisungen befolgen und Unterbrechungen minimieren
    3. 83.3Teamarbeit3
      1. 83.3.1Rollen klar zuweisen und Helferwechsel organisieren
      2. 83.3.2Zeitpunkte und Ereignisse dokumentieren
      3. 83.3.3Bis zur Übernahme oder eindeutigen Erholung fortfahren
  84. 84Anaphylaxie und ArzneimittelreaktionenNotfallmedizin3
    1. 84.1Erkennen3
      1. 84.1.1Plötzliche Probleme von Atemweg, Atmung oder Kreislauf nach Exposition erkennen
      2. 84.1.2Urtikaria als häufiges, aber nicht zwingendes Zeichen einordnen
      3. 84.1.3Adrenalinreaktion oder Panik nicht mit sicherer Anaphylaxie verwechseln
    2. 84.2Sofortmaßnahmen3
      1. 84.2.1Auslöser stoppen und Notruf auslösen
      2. 84.2.2Symptomgerechte Lagerung und intramuskuläres Adrenalin nach aktuellem Protokoll einsetzen
      3. 84.2.3Sauerstoff, Monitoring und Reanimation vorbereiten
    3. 84.3Fehler vermeiden3
      1. 84.3.1Antihistaminika und Steroide nicht vor zeitkritischer Ersttherapie priorisieren
      2. 84.3.2Intravenöses Adrenalin nur in entsprechender Expertise einsetzen
      3. 84.3.3Dosis, Konzentration, Applikationsweg und Uhrzeit dokumentieren
  85. 85Synkope, Hypoglykämie und KrampfanfallNotfallmedizin3
    1. 85.1Synkope3
      1. 85.1.1Vasovagale Prodromi und rasche Erholung erkennen
      2. 85.1.2Lagerung an Kreislauf und Atemsituation anpassen
      3. 85.1.3Bei ausbleibender Besserung alternative Ursachen prüfen
    2. 85.2Hypoglykämie3
      1. 85.2.1Schwitzen, Verwirrtheit und Verhaltensänderung wahrnehmen
      2. 85.2.2Blutzucker früh messen
      3. 85.2.3Orale Glukose nur bei sicher schluckfähigem Patienten geben
    3. 85.3Krampfanfall3
      1. 85.3.1Instrumente entfernen und Verletzungen verhindern
      2. 85.3.2Nichts zwischen die Zähne schieben und Anfallsdauer messen
      3. 85.3.3Nach dem Anfall Atemweg, Atmung und Blutzucker kontrollieren
  86. 86Akutes Koronarsyndrom, Schlaganfall und DyspnoeNotfallmedizin3
    1. 86.1ACS3
      1. 86.1.1Brustdruck, Dyspnoe und Kaltschweißigkeit erkennen
      2. 86.1.2Notruf, Monitoring und AED früh organisieren
      3. 86.1.3Medikamente nur nach Indikation und Kontraindikationen geben
    2. 86.2Schlaganfall3
      1. 86.2.1Gesicht, Arm, Sprache sowie Gleichgewicht und Sehen prüfen
      2. 86.2.2Symptombeginn oder last-known-well dokumentieren
      3. 86.2.3Keine orale Gabe oder ASS vor Blutungsausschluss
    3. 86.3Dyspnoe3
      1. 86.3.1Asthma, Anaphylaxie und obere Atemwegsverlegung unterscheiden
      2. 86.3.2Atmung, Lagerung und Sauerstoff gezielt beurteilen
      3. 86.3.3Erschöpfung und silent chest als Notfall erkennen
  87. 87Mundschleimhautbefund und weiße LäsionenOralmedizin3
    1. 87.1Grundbeschreibung3
      1. 87.1.1Lokalisation, Größe, Farbe, Oberfläche und Dauer dokumentieren
      2. 87.1.2Abwischbare von nicht abwischbaren weißen Veränderungen unterscheiden
      3. 87.1.3Mechanische Reizung und Candidose differenzieren
    2. 87.2Differenzialdiagnosen3
      1. 87.2.1Leukoplakie, Lichen planus und Reibekeratose erwägen
      2. 87.2.2Ulzeration und Persistenz kritisch bewerten
      3. 87.2.3Systemische und medikamentöse Ursachen berücksichtigen
    3. 87.3Management3
      1. 87.3.1Traumatische Ursache beseitigen und Verlauf kontrollieren
      2. 87.3.2Persistierende oder suspekte Läsion zur Biopsie überweisen
      3. 87.3.3Fotodokumentation und Risikofaktoren erfassen
  88. 88Aphthen, Ulzera und infektiöse SchleimhautveränderungenOralmedizin3
    1. 88.1Aphthen3
      1. 88.1.1Kleine schmerzhafte, meist selbstlimitierende Ulzera erkennen
      2. 88.1.2Rezidivmuster und systemische Beschwerden erfragen
      3. 88.1.3Von persistierenden tumorverdächtigen Ulzera abgrenzen
    2. 88.2Infektionen3
      1. 88.2.1Herpes, Candidose und bakterielle Superinfektion unterscheiden
      2. 88.2.2Immunsuppression und Medikamentenlast berücksichtigen
      3. 88.2.3Kontakt- und Hygienerisiken erklären
    3. 88.3Warnzeichen3
      1. 88.3.1Nicht heilende, verhärtete oder wenig schmerzhafte Läsion abklären
      2. 88.3.2Lymphknoten und Risikofaktoren prüfen
      3. 88.3.3Bei unklarer Persistenz zeitnah fachärztlich vorstellen
  89. 89Orales Plattenepithelkarzinom und potenziell maligne VeränderungenOralmedizin3
    1. 89.1Risikofaktoren3
      1. 89.1.1Tabak, Alkohol und relevante Vorläsionen erfassen
      2. 89.1.2Mundboden, Zungenrand und oropharyngeale Regionen untersuchen
      3. 89.1.3Hochrisikokonstellation nicht auf Schmerz reduzieren
    2. 89.2Warnzeichen3
      1. 89.2.1Persistierendes Ulkus, Verhärtung und Blutung erkennen
      2. 89.2.2Dysphagie, Sensibilitätsstörung und Halslymphknoten prüfen
      3. 89.2.3Unerklärlichen Zahnlockerungsbefund differenzialdiagnostisch einordnen
    3. 89.3Vorgehen3
      1. 89.3.1Befund exakt beschreiben und zügig überweisen
      2. 89.3.2Biopsie und Staging in fachärztlicher Behandlung planen
      3. 89.3.3Keine wochenlange empirische Lokaltherapie bei Red Flags durchführen
  90. 90Sialadenitis und chronisch-obstruktive SpeicheldrüsenerkrankungSpeicheldrüsen3
    1. 90.1Akute Entzündung3
      1. 90.1.1Einseitigen Schmerz, Fieber und eitriges Gangsekret einordnen
      2. 90.1.2Dehydratation, Stase und Stein als prädisponierende Faktoren prüfen
      3. 90.1.3Atemweg, Sepsis und Abszess früh beurteilen
    2. 90.2Chronische Form3
      1. 90.2.1Mahlzeitenbezug, Rezidive und Gangstenose erfassen
      2. 90.2.2Sonographie und ergänzende Gangdiagnostik gezielt einsetzen
      3. 90.2.3Autoimmunerkrankung und Tumor differenzieren
    3. 90.3Therapie3
      1. 90.3.1Hydratation, Mundpflege und ursachenbezogene Behandlung kombinieren
      2. 90.3.2Antibiotika nur bei bakterieller Genese einsetzen
      3. 90.3.3Drüsenerhalt und anatomiegerechte Drainage anstreben
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  91. 91Sialolithiasis und drüsenerhaltende VerfahrenSpeicheldrüsen3
    1. 91.1Klinik3
      1. 91.1.1Prandiale Schwellung und kolikartigen Schmerz erkennen
      2. 91.1.2Submandibularis als häufig betroffene Drüse einordnen
      3. 91.1.3Sekundärinfektion von rein mechanischer Obstruktion abgrenzen
    2. 91.2Diagnostik3
      1. 91.2.1Gangpapille inspizieren und Mundboden bimanuell palpieren
      2. 91.2.2Sonographie als häufige Erstbildgebung nutzen
      3. 91.2.3Bei unklarer Lage native CT oder Sialendoskopie erwägen
    3. 91.3Therapie3
      1. 91.3.1Steinlage, Größe, Mobilität und Gangweite berücksichtigen
      2. 91.3.2Endoskopische, transorale, lithotriptische oder kombinierte Verfahren prüfen
      3. 91.3.3Drüsenexstirpation als Reservemaßnahme verstehen
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  92. 92Ranula und MundbodenraumforderungenSpeicheldrüsen3
    1. 92.1Ranula3
      1. 92.1.1Schleimextravasation aus der Sublingualdrüse erklären
      2. 92.1.2Orale von plunging Ranula unterscheiden
      3. 92.1.3Mylohyoideus-Beziehung topografisch einordnen
    2. 92.2Differenzialdiagnosen3
      1. 92.2.1Dermoidzyste, Abszess und vaskuläre Malformation prüfen
      2. 92.2.2Tumor und weitere Halsraumforderungen berücksichtigen
      3. 92.2.3Vor Punktion vaskuläre Läsion ausschließen
    3. 92.3Behandlung3
      1. 92.3.1Klinik, Sonographie und bei tiefer Ausdehnung MRT nutzen
      2. 92.3.2Therapie nach Beschwerden, Alter und Rezidiv wählen
      3. 92.3.3N. lingualis und Wharton-Gang schützen
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  93. 93Xerostomie, Hyposalivation und Sjögren-SyndromSpeicheldrüsen3
    1. 93.1Begriffe3
      1. 93.1.1Subjektive Mundtrockenheit von objektiver Speichelminderung unterscheiden
      2. 93.1.2Medikamentenlast, Bestrahlung, Dehydratation und Autoimmunität prüfen
      3. 93.1.3Trockene Augen und rezidivierende Parotisschwellung erfragen
    2. 93.2Diagnostik3
      1. 93.2.1Speichelsee, Schleimhaut, Gangsekret und Kariesmuster beurteilen
      2. 93.2.2Unstimulierte und stimulierte Sialometrie situationsgerecht einsetzen
      3. 93.2.3Sjögren-Abklärung interdisziplinär veranlassen
    3. 93.3Management3
      1. 93.3.1Medikamente nicht eigenmächtig absetzen
      2. 93.3.2Restfunktion stimulieren und geeignete Ersatzmittel anbieten
      3. 93.3.3Fluorid, Recall und intensive Kariesprävention priorisieren
    Fachkapitel öffnen
  94. 94Speicheldrüsentumoren und Fazialis-Red-FlagsSpeicheldrüsen3
    1. 94.1Benigne Entitäten3
      1. 94.1.1Pleomorphes Adenom und Warthin-Tumor unterscheiden
      2. 94.1.2Einfache Enukleation beim pleomorphen Adenom vermeiden
      3. 94.1.3Multifokalen Warthin-Tumor und Raucherassoziation kennen
    2. 94.2Malignitätszeichen3
      1. 94.2.1Fazialisparese, Fixierung und rasches Wachstum erkennen
      2. 94.2.2Schmerz, Hautinfiltration und Halslymphknoten beurteilen
      3. 94.2.3Perineurales Wachstum beim adenoid-zystischen Karzinom beachten
    3. 94.3Diagnostik3
      1. 94.3.1Sonographie, MRT und geplante bildgesteuerte Gewebeentnahme verbinden
      2. 94.3.2Ungezielte offene Parotisbiopsie vermeiden
      3. 94.3.3Langfristige onkologische und zahnärztliche Nachsorge einplanen
    Fachkapitel öffnen
  95. 95Kronenpräparation und festsitzende ProthetikProthetik3
    1. 95.1Planung3
      1. 95.1.1Restzahnsubstanz, Ferrule und parodontale Situation prüfen
      2. 95.1.2Material, Präparationsgrenze und ästhetische Anforderungen wählen
      3. 95.1.3Endodontischen Status und strategische Pfeilerfunktion berücksichtigen
    2. 95.2Präparation3
      1. 95.2.1Okklusale Reduktion und funktionelle Höcker planen
      2. 95.2.2Einschubrichtung, Konvergenz und Randgestaltung kontrollieren
      3. 95.2.3Nachbarzähne und Gingiva schonen
    3. 95.3Qualitätskontrolle3
      1. 95.3.1Abformbarkeit, Platzangebot und Approximalkontakte prüfen
      2. 95.3.2Provisorium und Sensibilitätsverlauf überwachen
      3. 95.3.3Definitive Eingliederung mit Passung und Okklusion kontrollieren
  96. 96Brückenplanung und PfeilerprognoseProthetik3
    1. 96.1Indikation3
      1. 96.1.1Lückengröße, Pfeilerzahl und Alternativen vergleichen
      2. 96.1.2Implantat, Brücke und herausnehmbaren Ersatz abwägen
      3. 96.1.3Patientenwunsch, Kosten und Mundhygienefähigkeit berücksichtigen
    2. 96.2Pfeiler3
      1. 96.2.1Parodontalen Halt, Mobilität und endodontischen Status bewerten
      2. 96.2.2Kronen-Wurzel-Verhältnis und Hebelwirkung prüfen
      3. 96.2.3Verbindungsgestaltung und Spannweite planen
    3. 96.3Komplikationen3
      1. 96.3.1Dezementierung, Sekundärkaries und Fraktur erkennen
      2. 96.3.2Reinigbarkeit und pontic design berücksichtigen
      3. 96.3.3Langzeitkontrollen strukturiert vereinbaren
  97. 97Teilprothesen, Teleskope und ModellgussProthetik3
    1. 97.1Versorgungsformen3
      1. 97.1.1Modellguss, Geschiebe und Teleskopversorgung unterscheiden
      2. 97.1.2Restzahnbestand, Parodont und Einschubrichtung beurteilen
      3. 97.1.3Halte-, Stütz- und Führungselemente funktionell erklären
    2. 97.2Planung3
      1. 97.2.1Pfeilerbelastung und Ausdehnung des Prothesensattels berücksichtigen
      2. 97.2.2Druckstellen, Friktion und Rezementierung prüfen
      3. 97.2.3Patientenmotivation und Reinigbarkeit einbeziehen
    3. 97.3Nachsorge3
      1. 97.3.1Sitz, Okklusion und Weichgewebsverträglichkeit kontrollieren
      2. 97.3.2Unterfütterungsbedarf und Pfeilerkomplikationen erkennen
      3. 97.3.3Herausnehmen und Reinigung praktisch demonstrieren
  98. 98Totalprothesen und zahnloser KieferProthetik3
    1. 98.1Grundlagen3
      1. 98.1.1Lagerqualität, Alveolarkamm und Schleimhaut beurteilen
      2. 98.1.2Saughalt, Randgestaltung und Funktionsabformung erklären
      3. 98.1.3Vertikale Dimension und Kieferrelation bestimmen
    2. 98.2Einprobe3
      1. 98.2.1Ästhetik, Phonetik und Lippenstütze prüfen
      2. 98.2.2Zentrik und Okklusion kontrollieren
      3. 98.2.3Patientenerwartungen realistisch besprechen
    3. 98.3Probleme3
      1. 98.3.1Druckstellen, schlechter Halt und Xerostomie differenzieren
      2. 98.3.2Unterfütterung, Neuanfertigung und Implantatstütze abwägen
      3. 98.3.3Pflege, nächtliche Handhabung und Recall erläutern
  99. 99CMD, Bruxismus und SchienentherapieFunktionslehre3
    1. 99.1Diagnostik3
      1. 99.1.1Kiefergelenkschmerz, Muskelbefund und Öffnungsbewegung erfassen
      2. 99.1.2Knacken, Limitation und belastungsabhängige Beschwerden prüfen
      3. 99.1.3Zahnschmerz nicht vorschnell einer CMD zuschreiben
    2. 99.2Therapie3
      1. 99.2.1Aufklärung, Schonung und reversible Maßnahmen priorisieren
      2. 99.2.2Schiene nach Indikation und Okklusionskonzept wählen
      3. 99.2.3Physiotherapie und psychosoziale Faktoren einbeziehen
    3. 99.3Grenzen3
      1. 99.3.1Keine irreversible Okklusionskorrektur ohne belastbare Grundlage
      2. 99.3.2Symptomverlauf und Nebenwirkungen kontrollieren
      3. 99.3.3Bei atypischem Befund weiter differenzieren
  100. 100Kinderzahnheilkunde und frühkindliche KariesKinderzahnheilkunde3
    1. 100.1Risiko3
      1. 100.1.1Ernährung, Flaschengebrauch und Mundhygiene erfassen
      2. 100.1.2Elternanleitung und altersgerechte Fluoridstrategie erklären
      3. 100.1.3MIH, Entwicklungsstörungen und Trauma beachten
    2. 100.2Verhalten3
      1. 100.2.1Kindgerechte Kommunikation und schrittweise Gewöhnung einsetzen
      2. 100.2.2Schmerz, Angst und Kooperationsfähigkeit realistisch bewerten
      3. 100.2.3Elternrolle klar und respektvoll gestalten
    3. 100.3Therapie3
      1. 100.3.1Milchzahnerhalt, Platzhalterbedarf und Pulpaoptionen prüfen
      2. 100.3.2Minimalinvasive Strategien und restaurative Versorgung abwägen
      3. 100.3.3Bei komplexen Fällen Überweisung oder weiterführendes Setting planen
  101. 101Milchzahnendodontie und PlatzhalterKinderzahnheilkunde3
    1. 101.1Diagnostik3
      1. 101.1.1Physiologische Resorption und Wechselgebisslage berücksichtigen
      2. 101.1.2Pulpitis, Fistel und Furkationsbefund erkennen
      3. 101.1.3Nachfolgerkeim und allgemeine Behandlungsprognose prüfen
    2. 101.2Therapieentscheidung3
      1. 101.2.1Pulpaerhalt, Pulpotomie, Pulpektomie oder Extraktion abwägen
      2. 101.2.2Material- und Verfahrenswahl an Zahn und Alter anpassen
      3. 101.2.3Infektion und Kooperation gemeinsam bewerten
    3. 101.3Raumerhalt3
      1. 101.3.1Zeitpunkt des Milchzahnverlusts und Durchbruch des Nachfolgers berücksichtigen
      2. 101.3.2Platzhalter nur bei nachvollziehbarer Indikation einsetzen
      3. 101.3.3Kieferorthopädische Abstimmung prüfen
  102. 102Kieferorthopädische Grundlagen und FehlstellungenKieferorthopädie3
    1. 102.1Befund3
      1. 102.1.1Sagittale, transversale und vertikale Abweichungen unterscheiden
      2. 102.1.2Engstand, Kreuzbiss und offenen Biss erkennen
      3. 102.1.3Wachstum, Habits und Atemmuster berücksichtigen
    2. 102.2Diagnostik3
      1. 102.2.1Fotografie, Modell und Bildgebung situationsgerecht wählen
      2. 102.2.2Zahndurchbruch und Platzverhältnisse beurteilen
      3. 102.2.3Skelettale von dentoalveolären Ursachen unterscheiden
    3. 102.3Überweisung3
      1. 102.3.1Frühbehandlung bei funktioneller Gefährdung erkennen
      2. 102.3.2Interdisziplinäre Planung bei Dysgnathie oder Spaltbildung einordnen
      3. 102.3.3Mundhygiene und Kariesrisiko vor Apparaturen prüfen
  103. 103Hygiene, Aufbereitung und InfektionspräventionHygiene3
    1. 103.1Risikobewertung3
      1. 103.1.1Unkritische, semikritische und kritische Medizinprodukte unterscheiden
      2. 103.1.2Übertragungswege und persönliche Schutzausrüstung beachten
      3. 103.1.3Nadelstich und Blutkontakt als melde- und handlungsrelevantes Ereignis kennen
    2. 103.2Aufbereitung3
      1. 103.2.1Reinigung, Desinfektion, Kontrolle, Verpackung und Sterilisation unterscheiden
      2. 103.2.2Validierte Prozesse und Herstellerangaben beachten
      3. 103.2.3Sterilgutfreigabe und Lagerung dokumentieren
    3. 103.3Praxisorganisation3
      1. 103.3.1Behandlungsflächen und Wasserwege hygienisch kontrollieren
      2. 103.3.2Händehygiene konsequent durchführen
      3. 103.3.3Hygieneplan und Zuständigkeiten regelmäßig aktualisieren
  104. 104Aufklärung, Einwilligung und DokumentationRecht3
    1. 104.1Aufklärung3
      1. 104.1.1Diagnose, Ziel, Ablauf und wesentliche Risiken erläutern
      2. 104.1.2Alternativen, Unterlassungsfolgen und erwartbare Nachsorge darstellen
      3. 104.1.3Verständnis, Zeitpunkt und Entscheidungsfreiheit sichern
    2. 104.2Einwilligung3
      1. 104.2.1Einwilligungsfähigkeit und gesetzliche Vertretung prüfen
      2. 104.2.2Änderungen des Eingriffs erneut besprechen
      3. 104.2.3Notfall- und Minderjährigenkonstellationen differenzieren
    3. 104.3Dokumentation3
      1. 104.3.1Befund, Indikation, Aufklärung und Therapie festhalten
      2. 104.3.2Medikamente, Material und besondere Ereignisse dokumentieren
      3. 104.3.3Korrekturen nachvollziehbar und ohne nachträgliche Verfälschung durchführen
  105. 105Patientengespräch, Shared Decision Making und FSP-SpracheKommunikation3
    1. 105.1Gesprächsaufbau3
      1. 105.1.1Beschwerde, Erwartung und relevante Vorgeschichte erfragen
      2. 105.1.2Fachbegriffe verständlich übersetzen
      3. 105.1.3Rückfragen und Verständnis aktiv prüfen
    2. 105.2Gemeinsame Entscheidung3
      1. 105.2.1Therapieoptionen mit Nutzen, Grenzen und Risiken erläutern
      2. 105.2.2Kosten, Zeit und individuelle Prioritäten berücksichtigen
      3. 105.2.3Keine Entscheidung durch unverständliche Fachsprache erzwingen
    3. 105.3Prüfungsantwort3
      1. 105.3.1Kernaussage zuerst formulieren
      2. 105.3.2Befund, Entscheidung und Begründung in logischer Reihenfolge nennen
      3. 105.3.3Ein klarer Satz ist wertvoller als eine ungeordnete Liste

Mündlich

Prüferfragen, klinische Begründungen und Musterantworten

18 Kapitel54 Unterthemen162 Lernpunkte
  1. 01Klinische Entscheidungslogik und FallvorstellungMündliche Struktur3
    1. 01.1Erste Priorität3
      1. 01.1.1Notfallzeichen erkennen
      2. 01.1.2Behandlung stoppen und Risiken priorisieren
      3. 01.1.3Diagnostische Hypothese kurz formulieren
    2. 01.2Fallstruktur3
      1. 01.2.1Anamnese, Befund, Verdachtsdiagnose und Differenzialdiagnosen
      2. 01.2.2Bildgebung oder Zusatztest mit einer Frage begründen
      3. 01.2.3Therapie, Alternativen und Nachkontrolle nennen
    3. 01.3Oberarztlogik3
      1. 01.3.1Nicht nur eine Diagnose, sondern die Entscheidung erklären
      2. 01.3.2Risikopatient und Anatomie in die Therapie integrieren
      3. 01.3.3Unsicherheit, Grenzen und Überweisungsgründe benennen
    Prüferfrage

    Wie beginnen Sie bei einem unklaren oralchirurgischen Patienten?

    Musterantwort

    Ich prüfe zuerst Atemweg, Allgemeinzustand und Ausbreitungszeichen. Anschließend erhebe ich eine gezielte Anamnese, untersuche die betroffene Region und verbinde den Befund mit einer begründeten Verdachtsdiagnose und einem sicheren Therapieplan.

  2. 02Oralchirurgische Anatomie und gefährdete StrukturenOralchirurgie3
    1. 02.1Unterkiefer3
      1. 02.1.1Canalis mandibulae und Foramen mentale
      2. 02.1.2Anterior loop und N. lingualis
      3. 02.1.3Linguale Konkavität und Mundbodengefäße
    2. 02.2Oberkiefer3
      1. 02.2.1Kieferhöhle und Schneider-Membran
      2. 02.2.2A. palatina major und Gaumenanatomie
      3. 02.2.3Tuber maxillae und Wurzelbeziehungen
    3. 02.3Faszienräume3
      1. 02.3.1Sublingual, submandibulär und submental
      2. 02.3.2Masseterisch, pterygomandibulär und parapharyngeal
      3. 02.3.3Ausbreitungsweg und Atemwegsgefahr
    Prüferfrage

    Warum beurteilen Sie vor einer Implantation die linguale Konkavität?

    Musterantwort

    Eine ausgeprägte linguale Konkavität erhöht das Risiko einer Perforation der lingualen Kortikalis. Dadurch können Mundbodengefäße verletzt und gefährliche Hämatome mit möglicher Atemwegsbedrohung ausgelöst werden.

  3. 03Risikopatienten und perioperative EntscheidungOralchirurgie3
    1. 03.1Kardiovaskuläres Risiko3
      1. 03.1.1Antikoagulation und Thromboembolierisiko
      2. 03.1.2Jüngster Schlaganfall oder Myokardinfarkt
      3. 03.1.3Endokarditisrisiko und Behandlungsdringlichkeit
    2. 03.2Stoffwechsel und Immunität3
      1. 03.2.1Diabetes und Hypoglykämiegefahr
      2. 03.2.2Immunsuppression und schwere Organerkrankung
      3. 03.2.3Bestrahlung, Antiresorptiva und Wundheilung
    3. 03.3Planung3
      1. 03.3.1Rücksprache und medizinische Stabilität
      2. 03.3.2Atraumatischer Eingriff und lokale Blutstillung
      3. 03.3.3Postoperative Überwachung und klare Eskalation
    Prüferfrage

    Setzen Sie ein Antikoagulans vor jeder Extraktion ab?

    Musterantwort

    Nein. Ich darf eine antithrombotische Dauermedikation nicht eigenständig absetzen. Ich bewerte Eingriffsgröße, Blutungsrisiko und Thromboembolierisiko, plane lokale Hämostase und stimme Änderungen nur mit den verantwortlichen Behandlern ab.

  4. 04Lokalanästhesie, Technik und KomplikationenOralchirurgie3
    1. 04.1Verfahren3
      1. 04.1.1Infiltrationsanästhesie im Oberkiefer
      2. 04.1.2Leitungsanästhesie des N. alveolaris inferior
      3. 04.1.3Ergänzende buccale, linguale oder intraligamentäre Anästhesie
    2. 04.2Sicherheit3
      1. 04.2.1Anamnese, Wirkstoff und Höchstdosis
      2. 04.2.2Aspiration und langsame fraktionierte Injektion
      3. 04.2.3Vasokonstriktor und systemische Vorerkrankungen
    3. 04.3Komplikationen3
      1. 04.3.1Hämatom, Trismus und Nervirritation
      2. 04.3.2Intravasale Injektion und LAST
      3. 04.3.3Vorübergehende Fazialisparese und Anästhesieversagen
    Prüferfrage

    Warum wirkt Lokalanästhesie im entzündeten Gewebe oft schlechter?

    Musterantwort

    Im entzündeten, sauren Gewebe liegt ein größerer Anteil des Lokalanästhetikums in ionisierter Form vor und gelangt schlechter durch die Nervenmembran. Deshalb wähle ich nach Möglichkeit eine Leitungsanästhesie außerhalb des Entzündungsgebiets.

  5. 05Zahnextraktion und operative ZahnentfernungOralchirurgie3
    1. 05.1Vor der Extraktion3
      1. 05.1.1Erhaltungswürdigkeit und Alternativen
      2. 05.1.2Röntgen, Wurzellage und Nachbarstrukturen
      3. 05.1.3Aufklärung, Anästhesie und Blutungsrisiko
    2. 05.2Operatives Vorgehen3
      1. 05.2.1Luxation und kontrollierte Zangenführung
      2. 05.2.2Bei Bedarf Lappen, Osteotomie und Zahntrennung
      3. 05.2.3Alveolenkontrolle und spannungsfreier Wundverschluss
    3. 05.3Komplikationen3
      1. 05.3.1Wurzelfraktur und Nachbarzahnschaden
      2. 05.3.2Mund-Antrum-Verbindung und Nervverletzung
      3. 05.3.3Nachblutung, Alveolitis und Infektion
    Prüferfrage

    Welche Punkte prüfen Sie unmittelbar nach der Extraktion?

    Musterantwort

    Ich kontrolliere die Vollständigkeit des entfernten Zahns, die Alveole, benachbarte Strukturen und die Blutung. Anschließend entscheide ich über Naht, lokale Hämostase und verständliche postoperative Verhaltenshinweise.

  6. 06Weisheitszahnchirurgie und NervenrisikoOralchirurgie3
    1. 06.1Indikation3
      1. 06.1.1Rezidivierende Perikoronitis
      2. 06.1.2Karies oder Schädigung des Nachbarzahns
      3. 06.1.3Zystische oder andere pathologische Veränderungen
    2. 06.2Bildgebung3
      1. 06.2.1Retentionslage und Wurzelentwicklung
      2. 06.2.2Beziehung zum Mandibularkanal
      3. 06.2.3Zusatznutzen einer dreidimensionalen Aufnahme
    3. 06.3Risikokommunikation3
      1. 06.3.1N. alveolaris inferior und N. lingualis
      2. 06.3.2Schwellung, Infektion und Nachblutung
      3. 06.3.3Seltene Fraktur oder Wurzelverlagerung
    Prüferfrage

    Wann reicht ein OPG zur Beurteilung eines unteren Weisheitszahns nicht aus?

    Musterantwort

    Wenn im OPG eine kritische Beziehung zum Mandibularkanal vermutet wird und die dreidimensionale Information meine operative Planung oder Aufklärung tatsächlich verändert, prüfe ich eine ergänzende dreidimensionale Bildgebung.

  7. 07Odontogene Infektionen: Entstehung und lokale AbszesseOralchirurgie3
    1. 07.1Progression3
      1. 07.1.1Pulpanekrose und apikale Infektion
      2. 07.1.2Enossale und subperiostale Ausbreitung
      3. 07.1.3Submuköse Fluktuation und Logenbeteiligung
    2. 07.2Lokalisation3
      1. 07.2.1Vestibulärer, palatinaler und perikoronaler Abszess
      2. 07.2.2Periapikaler versus parodontaler Ursprung
      3. 07.2.3Anatomische Ansatzhöhen als Ausbreitungsfaktor
    3. 07.3Therapie3
      1. 07.3.1Inzision und ausreichende Drainage
      2. 07.3.2Wurzelkanalbehandlung oder Extraktion als Herdsanierung
      3. 07.3.3Antibiotika nur bei systemischer Indikation
    Prüferfrage

    Warum reicht ein Antibiotikum beim drainierbaren Abszess nicht aus?

    Musterantwort

    In einer abgekapselten Eiterhöhle ist die Durchblutung eingeschränkt, sodass Antibiotika die Ursache nicht zuverlässig beseitigen. Entscheidend sind ausreichende Drainage und die Sanierung des odontogenen Herdes.

  8. 08Regionale und tiefe HalsinfektionenOralchirurgie3
    1. 08.1Logenvergleich3
      1. 08.1.1Submandibulär versus sublingual versus submental
      2. 08.1.2Paramandibuläre und perimandibuläre Schwellung
      3. 08.1.3Masseterische, pterygomandibuläre und parapharyngeale Ausbreitung
    2. 08.2Red Flags3
      1. 08.2.1Dyspnoe, Dysphagie und Zungenhebung
      2. 08.2.2Trismus, Fieber und Sepsiszeichen
      3. 08.2.3Immunsuppression oder rasche Progression
    3. 08.3Eskalation3
      1. 08.3.1Atemweg und stationäre Aufnahme
      2. 08.3.2Kontrastmittel-CT bei tiefer Ausbreitung
      3. 08.3.3Interdisziplinäre Drainage, Herdsanierung und Antibiotikatherapie
    Prüferfrage

    Wann behandeln Sie eine odontogene Infektion nicht mehr ambulant?

    Musterantwort

    Bei Atemwegsgefährdung, Dysphagie, Trismus mit tiefer Logenbeteiligung, Sepsiszeichen, rascher Progression oder relevanter Immunsuppression ist eine stationäre und gegebenenfalls notfallmedizinische Behandlung erforderlich.

  9. 09Endodontische Diagnostik und TherapieplanungEndodontie3
    1. 09.1Diagnose3
      1. 09.1.1Reversible und irreversible Pulpitis
      2. 09.1.2Symptomatische und asymptomatische apikale Parodontitis
      3. 09.1.3Fraktur, Riss und parodontale Differenzialdiagnose
    2. 09.2Behandlung3
      1. 09.2.1Aseptischer Zugang und vollständige Kanalsuche
      2. 09.2.2Arbeitslänge, Aufbereitung und sichere Spülung
      3. 09.2.3Dichte Wurzelfüllung und koronale Abdichtung
    3. 09.3Misserfolg3
      1. 09.3.1Übersehene Kanäle und undichte Versorgung
      2. 09.3.2Perforation, Stufe oder Instrumentenfragment
      3. 09.3.3Orthograde Revision versus Wurzelspitzenresektion
    Prüferfrage

    Was entscheidet, ob eine Wurzelkanalbehandlung langfristig erfolgreich ist?

    Musterantwort

    Entscheidend sind eine korrekte Diagnose, die kontrollierte Reinigung und Desinfektion des gesamten Kanalsystems sowie ein bakteriendichter apikaler und koronaler Verschluss bei restaurativ erhaltungswürdigem Zahn.

  10. 10Parodontitis: Befund, Therapie und ErhaltungParodontologie3
    1. 10.1Diagnostik3
      1. 10.1.1Sondierungstiefen und Blutung auf Sondierung
      2. 10.1.2Attachmentverlust und röntgenologischer Knochenabbau
      3. 10.1.3Staging, Grading und systemische Risikofaktoren
    2. 10.2Therapieschritte3
      1. 10.2.1Mundhygieneinstruktion und Risikokontrolle
      2. 10.2.2Antiinfektiöse subgingivale Behandlung
      3. 10.2.3Reevaluation und gegebenenfalls korrektive Therapie
    3. 10.3Nachsorge3
      1. 10.3.1Unterstützende Parodontitistherapie
      2. 10.3.2Resttaschen und Rezidivrisiko
      3. 10.3.3Implantate, Rauchen und Diabetes
    Prüferfrage

    Wann folgt auf die antiinfektiöse Behandlung eine korrektive Therapie?

    Musterantwort

    Nach der Reevaluation prüfe ich, ob trotz ausreichender Mundhygiene und antiinfektiöser Behandlung relevante entzündliche Resttaschen oder anatomische Defekte bestehen. Erst dann entscheide ich über weiterführende korrektive oder chirurgische Maßnahmen.

  11. 11Karies, Komposit und pulpanahe TherapieZahnerhaltung3
    1. 11.1Kariesverständnis3
      1. 11.1.1Biofilm und Stephan-Kurve
      2. 11.1.2Läsionsaktivität und Kariesrisiko
      3. 11.1.3Nicht invasive und restaurative Entscheidung
    2. 11.2Werkstoffe3
      1. 11.2.1Komposit und Adhäsivtechnik
      2. 11.2.2Glasionomerzement und Indikationsgrenzen
      3. 11.2.3Matrize, Kontaktpunkt und Polymerisation
    3. 11.3Tiefe Läsion3
      1. 11.3.1Pulpasymptome und diagnostische Tests
      2. 11.3.2Selektive Exkavation und bakteriendichte Versorgung
      3. 11.3.3Kontrolle bei nachträglichem Spontan- oder Nachtschmerz
    Prüferfrage

    Wann wählen Sie bei tiefer Karies keine sofortige vollständige Exkavation bis zur Pulpa?

    Musterantwort

    Bei erhaltungswürdiger, klinisch noch vitaler Pulpa kann eine selektive Exkavation sinnvoll sein, wenn sie das Risiko einer unnötigen Pulpaeröffnung reduziert und anschließend ein bakteriendichter Verschluss möglich ist.

  12. 12Prothetik, Präparation und funktionelle PlanungProthetik3
    1. 12.1Festsitzend3
      1. 12.1.1Kronen- und Brückenindikation
      2. 12.1.2Ferrule, Pfeilerprognose und Präparationsgrenze
      3. 12.1.3Okklusale Reduktion und Provisorium
    2. 12.2Herausnehmbar3
      1. 12.2.1Teleskop-, Modellguss- und Totalprothese
      2. 12.2.2Friktion, Druckstellen und Pfeilerbelastung
      3. 12.2.3Unterfütterung und Mundhygienefähigkeit
    3. 12.3Funktion3
      1. 12.3.1Statische und dynamische Okklusion
      2. 12.3.2Kiefergelenk und Kaumuskulatur
      3. 12.3.3CMD und reversible Schienentherapie
    Prüferfrage

    Warum wird bei einer Kronenpräparation die okklusale Reduktion früh überprüft?

    Musterantwort

    Die okklusale Reduktion schafft den erforderlichen Platz für das Restaurationsmaterial und ermöglicht die Kontrolle der funktionellen Höcker. Unzureichende Reduktion führt zu Überkontur, Materialschwäche oder störenden Okklusionskontakten.

  13. 13Kinderzahnheilkunde und dentales TraumaKinderzahnheilkunde3
    1. 13.1Prävention3
      1. 13.1.1Frühkindliche Karies und Ernährungsanamnese
      2. 13.1.2Altersgerechte Fluoridstrategie
      3. 13.1.3Elterninstruktion und Recall
    2. 13.2Milchzahn3
      1. 13.2.1Pulpa- und Furkationsbefund
      2. 13.2.2Milchzahnerhalt versus Extraktion
      3. 13.2.3Platzhalter und Nachfolgerkeim
    3. 13.3Trauma3
      1. 13.3.1Luxation, Fraktur und Avulsion
      2. 13.3.2Unterschied zwischen Milchzahn und bleibendem Zahn
      3. 13.3.3Zeitkritische Erstversorgung und Nachkontrolle
    Prüferfrage

    Warum unterscheidet sich die Behandlung eines avulsierten Milchzahns von der eines bleibenden Zahns?

    Musterantwort

    Beim Milchzahn muss der bleibende Nachfolgerkeim geschützt werden. Deshalb gelten andere Therapieentscheidungen als beim avulsierten bleibenden Zahn, bei dem der zeitkritische Erhalt des Zahns und der parodontalen Zellen im Vordergrund steht.

  14. 14Mundschleimhaut, Ulzera und TumorverdachtOralmedizin3
    1. 14.1Beschreibung3
      1. 14.1.1Lokalisation, Größe, Farbe und Konsistenz
      2. 14.1.2Abwischbarkeit, Dauer und Schmerzen
      3. 14.1.3Risikofaktoren und Halslymphknoten
    2. 14.2Differenzialdiagnosen3
      1. 14.2.1Aphthen, traumatisches Ulkus und Candidose
      2. 14.2.2Leukoplakie und Lichen planus
      3. 14.2.3Plattenepithelkarzinom und andere persistierende Läsion
    3. 14.3Handlung3
      1. 14.3.1Lokalen Reiz beseitigen und Verlauf dokumentieren
      2. 14.3.2Persistierende oder verhärtete Läsion früh überweisen
      3. 14.3.3Biopsie und Tumorpfad fachärztlich planen
    Prüferfrage

    Wie unterscheiden Sie eine typische Aphte von einem tumorverdächtigen Ulkus?

    Musterantwort

    Eine typische Aphte ist meist schmerzhaft und heilt innerhalb eines begrenzten Zeitraums ab. Ein persistierendes, verhärtetes oder wenig schmerzhaftes Ulkus, besonders mit Risikofaktoren oder Halslymphknoten, muss zeitnah fachärztlich abgeklärt werden.

  15. 15Speicheldrüsen: Anatomie und klinische MusterSpeicheldrüsen3
    1. 15.1Anatomie3
      1. 15.1.1Parotis, Submandibularis und Sublingualis
      2. 15.1.2Stensen- und Wharton-Gang
      3. 15.1.3Fazialis- und Lingualisbeziehung
    2. 15.2Muster3
      1. 15.2.1Mahlzeitenabhängige Schwellung bei Stein oder Stenose
      2. 15.2.2Fieber und eitriges Sekret bei bakterieller Entzündung
      3. 15.2.3Persistierender einseitiger Knoten als Tumorverdacht
    3. 15.3Diagnostik3
      1. 15.3.1Inspektion der Papille und bimanuelle Palpation
      2. 15.3.2Sonographie, native CT und MRT nach Frage
      3. 15.3.3Geplante Gewebegewinnung statt offener Parotisbiopsie
    Prüferfrage

    Wie ordnen Sie eine Speicheldrüsenschwellung in der Prüfung ein?

    Musterantwort

    Ich prüfe zunächst Notfallzeichen und unterscheide anschließend akut oder chronisch, schmerzhaft oder schmerzlos, ein- oder beidseitig sowie mahlzeitenabhängig oder unabhängig. Daraus leite ich Obstruktion, Entzündung, Systemerkrankung oder Tumorverdacht ab.

  16. 16Radiologie und verantwortliche BefundungRadiologie3
    1. 16.1Methodenwahl3
      1. 16.1.1Zahnfilm und Bissflügel
      2. 16.1.2OPG und indikationsbezogene DVT
      3. 16.1.3Sonographie, CT und MRT bei Speicheldrüsen oder Ausbreitung
    2. 16.2Befundstruktur3
      1. 16.2.1Bildqualität und anatomische Orientierung
      2. 16.2.2Pathologie, Ausdehnung und Leitstrukturen
      3. 16.2.3Konsequenz für Diagnose und Behandlung
    3. 16.3Strahlenschutz3
      1. 16.3.1Rechtfertigende Indikation
      2. 16.3.2Dosisoptimierung und Voraufnahmen
      3. 16.3.3Vollständige Dokumentation
    Prüferfrage

    Wann ist eine DVT-Aufnahme gerechtfertigt?

    Musterantwort

    Eine DVT ist gerechtfertigt, wenn die dreidimensionale Information eine konkrete diagnostische oder therapeutische Frage beantwortet und den Behandlungsplan gegenüber konventioneller Bildgebung relevant verändert.

  17. 17Notfallmedizin und TeamkommunikationNotfallmedizin3
    1. 17.1Erstmaßnahmen3
      1. 17.1.1Behandlung stoppen und Mundraum freimachen
      2. 17.1.2Hilfe gezielt rufen und Notruf delegieren
      3. 17.1.3ABCDE konsequent und wiederholt anwenden
    2. 17.2Leitszenarien3
      1. 17.2.1Synkope und Hypoglykämie
      2. 17.2.2Anaphylaxie und Atemwegsproblem
      3. 17.2.3ACS, Schlaganfall und Krampfanfall
    3. 17.3Reanimation3
      1. 17.3.1Normale Atmung beurteilen
      2. 17.3.2Thoraxkompression und AED
      3. 17.3.3Closed-loop-Kommunikation und SBAR-Übergabe
    Prüferfrage

    Was hat bei einem medizinischen Notfall in der Zahnarztpraxis Vorrang?

    Musterantwort

    Vorrang hat die größte aktuelle Lebensgefahr. Ich stoppe die Behandlung, aktiviere das Team, alarmiere bei Bedarf den Rettungsdienst, arbeite nach ABCDE und behandle akute Probleme von Atemweg, Atmung oder Kreislauf sofort.

  18. 18Hygiene, Recht und sichere PatientendokumentationPraxisorganisation3
    1. 18.1Hygiene3
      1. 18.1.1Händehygiene und persönliche Schutzausrüstung
      2. 18.1.2Validierte Medizinprodukteaufbereitung
      3. 18.1.3Verhalten bei Nadelstich oder Kontamination
    2. 18.2Recht3
      1. 18.2.1Aufklärung, Alternativen und Einwilligung
      2. 18.2.2Indikation und rechtfertigende Röntgenfragestellung
      3. 18.2.3Schweigepflicht und nachvollziehbare Dokumentation
    3. 18.3Kommunikation3
      1. 18.3.1Komplikationen offen erklären
      2. 18.3.2Überweisung und Rücksprache festhalten
      3. 18.3.3Befund, Entscheidung und Kontrolle präzise formulieren
    Prüferfrage

    Welche Informationen müssen nach einer Komplikation dokumentiert werden?

    Musterantwort

    Ich dokumentiere den zeitlichen Ablauf, den klinischen Befund, die vermutete Ursache, alle eingeleiteten Maßnahmen, die Patientenaufklärung, gegebenenfalls die Rücksprache oder Überweisung sowie die vereinbarte Verlaufskontrolle.

Praktisch

Vorbereitung, Durchführung, Qualitätskontrolle und Fehler

20 Module80 Unterthemen240 Lernpunkte
  1. 01Strukturierte Anamnese und klinische ErstuntersuchungPraktische Grundkompetenz4
    1. 01.1Vorbereitung3
      1. 01.1.1Patientenidentität und aktuelles Anliegen prüfen
      2. 01.1.2Anamnese- und Medikamentenunterlagen bereitlegen
      3. 01.1.3Hygiene, Licht und Instrumente vorbereiten
    2. 01.2Durchführung3
      1. 01.2.1Beschwerden, Allergien, Erkrankungen und Medikation erheben
      2. 01.2.2Extraorale und intraorale Befunde systematisch untersuchen
      3. 01.2.3Vitalitäts-, Perkussions- oder Sondierungstests gezielt wählen
    3. 01.3Qualitätskontrolle3
      1. 01.3.1Red Flags und Risikofaktoren aktiv ausschließen
      2. 01.3.2Befund mit Verdachtsdiagnose und nächstem Schritt verbinden
      3. 01.3.3Aufklärung und Dokumentation nachvollziehbar abschließen
    4. 01.4Häufige Fehler3
      1. 01.4.1Symptom ohne Allgemeinanamnese bewerten
      2. 01.4.2Atemwegs- oder Blutungsrisiko übersehen
      3. 01.4.3Mehrere Befunde nennen, aber keine Entscheidung formulieren
  2. 02Befunddokumentation und TherapieplanPraxisorganisation4
    1. 02.1Ausgangsbefund3
      1. 02.1.1Zahnnummer, Flächen und relevante Symptome erfassen
      2. 02.1.2Röntgen, Sensibilität und parodontalen Status zuordnen
      3. 02.1.3Patientenwunsch und medizinische Einschränkungen dokumentieren
    2. 02.2Planung3
      1. 02.2.1Akutbedarf von langfristigem Sanierungsplan trennen
      2. 02.2.2Erhaltungswürdigkeit und realistische Alternativen bewerten
      3. 02.2.3Behandlungsreihenfolge klinisch begründen
    3. 02.3Aufklärung3
      1. 02.3.1Nutzen, Risiken, Kosten und Nachsorge erklären
      2. 02.3.2Einwilligung und Rückfragen festhalten
      3. 02.3.3Bei Unsicherheit Rücksprache oder Überweisung organisieren
    4. 02.4Prüfungsfehler3
      1. 02.4.1Nur Maßnahmen aufzählen
      2. 02.4.2Alternativen und Risiken auslassen
      3. 02.4.3Therapie ohne gesicherte Indikation beginnen
  3. 03OPG- und ZahnfilmbefundungRadiologie4
    1. 03.1Vorbereitung3
      1. 03.1.1Rechtfertigende Indikation benennen
      2. 03.1.2Patienten- und Seitenzuordnung prüfen
      3. 03.1.3Bildqualität und Voraufnahmen beurteilen
    2. 03.2Systematische Analyse3
      1. 03.2.1Zähne und periapikale Regionen verfolgen
      2. 03.2.2Knochen, Kieferhöhlen, Kondylen und Mandibularkanal beurteilen
      3. 03.2.3Retinierte Zähne, Läsionen und Artefakte erkennen
    3. 03.3Dokumentation3
      1. 03.3.1Befund, Verdachtsdiagnose und Konsequenz formulieren
      2. 03.3.2Unklare Strukturen und Grenzen des Verfahrens benennen
      3. 03.3.3Zusatzbildgebung nur bei konkretem Nutzen planen
    4. 03.4Häufige Fehler3
      1. 03.4.1Nur den schmerzenden Zahn anschauen
      2. 03.4.2Rechts-links-Verwechslung
      3. 03.4.3Zufallsbefunde und anatomische Risiken übersehen
  4. 04Händehygiene, PSA und sterile VorbereitungHygiene4
    1. 04.1Raum und Material3
      1. 04.1.1Saubere und kontaminierte Bereiche trennen
      2. 04.1.2Instrumentenaufbereitung und Verpackungsintegrität prüfen
      3. 04.1.3Persönliche Schutzausrüstung passend wählen
    2. 04.2Ablauf3
      1. 04.2.1Händedesinfektion regelgerecht durchführen
      2. 04.2.2Steriles Material ohne Kontamination bereitstellen
      3. 04.2.3Behandlungsschritte mit Assistenz abstimmen
    3. 04.3Kontrolle3
      1. 04.3.1Ablauf vor Eingriff und nach Patientenkontakt prüfen
      2. 04.3.2Verletzungen oder Kontamination sofort melden
      3. 04.3.3Freigabe und Chargen nach lokalen Vorgaben dokumentieren
    4. 04.4Häufige Fehler3
      1. 04.4.1Handschuhe mit sauberem Arbeiten gleichsetzen
      2. 04.4.2Steriles Feld übergreifen
      3. 04.4.3Aufbereitungsdokumentation vernachlässigen
  5. 05Kofferdam und sichere TrockenlegungKonservierend4
    1. 05.1Vorbereitung3
      1. 05.1.1Zahn und geplantes Arbeitsfeld auswählen
      2. 05.1.2Klammer, Rahmen und Material prüfen
      3. 05.1.3Allergien und Aspirationsschutz beachten
    2. 05.2Anlage3
      1. 05.2.1Klammer kontrolliert positionieren und sichern
      2. 05.2.2Lochung und Interdentalführung anpassen
      3. 05.2.3Speichelleckage und Weichgewebstrauma vermeiden
    3. 05.3Kontrolle3
      1. 05.3.1Dichtigkeit, Sicht und Patientenkomfort prüfen
      2. 05.3.2Nachbarzähne und Gingiva inspizieren
      3. 05.3.3Material am Ende vollständig und sicher entfernen
    4. 05.4Häufige Fehler3
      1. 05.4.1Klammer ungesichert einsetzen
      2. 05.4.2Undichte Ränder akzeptieren
      3. 05.4.3Interdentalreste beim Entfernen übersehen
  6. 06Infiltrationsanästhesie sicher durchführenLokalanästhesie4
    1. 06.1Vorbereitung3
      1. 06.1.1Anamnese, Allergie, Präparat und Dosis prüfen
      2. 06.1.2Punktionsstelle anatomisch bestimmen
      3. 06.1.3Patienten über Druck- und Taubheitsgefühl informieren
    2. 06.2Injektion3
      1. 06.2.1Schleimhaut schonend vorbereiten
      2. 06.2.2Nadel kontrolliert positionieren und aspirieren
      3. 06.2.3Langsam und ohne hohen Gewebedruck injizieren
    3. 06.3Wirkungskontrolle3
      1. 06.3.1Sensibilität vor Behandlungsbeginn prüfen
      2. 06.3.2Versorgungsgebiet und zusätzliche Anästhesie bewerten
      3. 06.3.3Reaktion und verwendetes Präparat dokumentieren
    4. 06.4Häufige Fehler3
      1. 06.4.1Keine Aspiration
      2. 06.4.2Zu schnelle Injektion
      3. 06.4.3Behandlung vor ausreichender Wirkung beginnen
  7. 07Leitungsanästhesie im UnterkieferLokalanästhesie4
    1. 07.1Orientierung3
      1. 07.1.1Pterygomandibulären Raum und anatomische Landmarken bestimmen
      2. 07.1.2N. alveolaris inferior und N. lingualis berücksichtigen
      3. 07.1.3Patientenlagerung und Sicht kontrollieren
    2. 07.2Durchführung3
      1. 07.2.1Nadelwinkel und Tiefe schrittweise anpassen
      2. 07.2.2Vor Applikation aspirieren
      3. 07.2.3Lokalanästhetikum langsam injizieren
    3. 07.3Kontrolle3
      1. 07.3.1Unterlippe, Zunge und gewünschtes Zahngebiet prüfen
      2. 07.3.2Zusätzlichen bukkalen Bedarf erkennen
      3. 07.3.3Trismus, Hämatom oder vorübergehende Parese beurteilen
    4. 07.4Häufige Fehler3
      1. 07.4.1Falsche Höhe oder Seitenorientierung
      2. 07.4.2Intravasale Injektion
      3. 07.4.3Erfolglosen Block ohne Ursachenanalyse wiederholen
  8. 08Atraumatische ZahnextraktionOralchirurgie4
    1. 08.1Vorbereitung3
      1. 08.1.1Zahn, Röntgenbefund und Risikoprofil bestätigen
      2. 08.1.2Anästhesie, Hebel, Zange und Hämostatika bereitstellen
      3. 08.1.3Nachbarzähne und Weichgewebe schützen
    2. 08.2Durchführung3
      1. 08.2.1Syndesmotomie und kontrollierte Luxation durchführen
      2. 08.2.2Zange achsengerecht ansetzen
      3. 08.2.3Bewegung an Wurzelform und Kortikalis anpassen
    3. 08.3Abschluss3
      1. 08.3.1Wurzelvollständigkeit und Alveole prüfen
      2. 08.3.2Lokale Blutstillung und gegebenenfalls Naht durchführen
      3. 08.3.3Postoperative Instruktion dokumentieren
    4. 08.4Häufige Fehler3
      1. 08.4.1Übermäßige Kraft und Hebel auf Nachbarzähnen
      2. 08.4.2Wurzelrest oder MAV übersehen
      3. 08.4.3Patient ohne klare Nachblutungshinweise entlassen
  9. 09Mukoperiostlappen, Osteotomie und WundverschlussOralchirurgie4
    1. 09.1Planung3
      1. 09.1.1Schnittführung, Lappenbasis und Leitstrukturen festlegen
      2. 09.1.2Röntgen und notwendige Knochenabtragung beurteilen
      3. 09.1.3Steriles Instrumentarium und Kühlung vorbereiten
    2. 09.2Eingriff3
      1. 09.2.1Lappen schonend und mit ausreichender Übersicht mobilisieren
      2. 09.2.2Knochen sparsam und gekühlt entfernen
      3. 09.2.3Zahn oder Läsion kontrolliert bergen
    3. 09.3Verschluss3
      1. 09.3.1Wunde spülen und Blutstillung sichern
      2. 09.3.2Wundränder spannungsfrei adaptieren
      3. 09.3.3Naht, Nachsorge und Komplikationszeichen erklären
    4. 09.4Häufige Fehler3
      1. 09.4.1Zu kleine Übersicht und unnötiger Kraftaufwand
      2. 09.4.2Thermische Knochenschädigung
      3. 09.4.3Spannungsreicher oder ischämischer Wundverschluss
  10. 10Abszessdiagnostik, Inzision und DrainageOralchirurgie4
    1. 10.1Sicherheitsprüfung3
      1. 10.1.1Atemweg, Fieber, Trismus und tiefe Ausbreitung bewerten
      2. 10.1.2Fluktuation, Herdzahn und anatomische Nachbarschaft lokalisieren
      3. 10.1.3Entscheiden, ob ambulantes Vorgehen überhaupt vertretbar ist
    2. 10.2Entlastung3
      1. 10.2.1Anästhesie möglichst außerhalb des entzündeten Gebiets planen
      2. 10.2.2Ausreichenden Zugang und stumpfe Eröffnung begründen
      3. 10.2.3Sekretabfluss und gegebenenfalls Drainage sichern
    3. 10.3Ursachentherapie3
      1. 10.3.1Endodontische Sanierung oder Extraktion planen
      2. 10.3.2Antibiotika nur bei entsprechender klinischer Indikation ergänzen
      3. 10.3.3Kurzfristige Verlaufskontrolle organisieren
    4. 10.4Häufige Fehler3
      1. 10.4.1Zu kleine Stichinzision
      2. 10.4.2Eiter nur mit Antibiotikum behandeln
      3. 10.4.3Dyspnoe oder Mundbodenhebung ambulant verharmlosen
  11. 11Lokale Hämostase und Management der NachblutungOralchirurgie4
    1. 11.1Erstbewertung3
      1. 11.1.1Patient beruhigen und Vitalzeichen einschätzen
      2. 11.1.2Gerinnungsmedikation und Zeitpunkt des Eingriffs erfragen
      3. 11.1.3Mundraum absaugen und Quelle unter Sicht lokalisieren
    2. 11.2Behandlung3
      1. 11.2.1Direkten Druck ausreichend lange aufrechterhalten
      2. 11.2.2Geeignete lokale Hämostatika und Naht einsetzen
      3. 11.2.3Bei Bedarf Behandlung und Lagerung an Kreislauf und Atemweg anpassen
    3. 11.3Kontrolle3
      1. 11.3.1Stabilen Blutstillstand vor Entlassung prüfen
      2. 11.3.2Verhalten zu Hause und Erreichbarkeit erklären
      3. 11.3.3Bei expandierendem Hämatom oder Instabilität eskalieren
    4. 11.4Häufige Fehler3
      1. 11.4.1Zu kurze Druckzeit
      2. 11.4.2Blindes Klemmen in tiefer Wunde
      3. 11.4.3Antikoagulation ohne ärztliche Abstimmung absetzen
  12. 12Endodontischer Zugang und ArbeitslängeEndodontie4
    1. 12.1Vorbereitung3
      1. 12.1.1Diagnose und Restaurierbarkeit prüfen
      2. 12.1.2Kofferdam und Röntgenbefund vorbereiten
      3. 12.1.3Zugangskavität anhand der Zahnanatomie planen
    2. 12.2Durchführung3
      1. 12.2.1Pulpakammer übersichtlich eröffnen
      2. 12.2.2Kanäle systematisch sondieren
      3. 12.2.3Elektronische und gegebenenfalls radiologische Längenmessung kombinieren
    3. 12.3Qualitätskontrolle3
      1. 12.3.1Referenzpunkt und Arbeitslänge dokumentieren
      2. 12.3.2Zusätzliche Kanäle und Krümmungen prüfen
      3. 12.3.3Iatrogene Perforation und unnötige Schwächung vermeiden
    4. 12.4Häufige Fehler3
      1. 12.4.1Zugang ohne aseptische Isolation
      2. 12.4.2Einen vorhandenen Kanal übersehen
      3. 12.4.3Unplausible Messwerte ungeprüft übernehmen
  13. 13Wurzelkanalaufbereitung, Spülung und ObturationEndodontie4
    1. 13.1Aufbereitung3
      1. 13.1.1Gleitpfad und Kanalkrümmung respektieren
      2. 13.1.2Instrumente mit geeignetem Druck und Drehmoment führen
      3. 13.1.3Regelmäßig rekapitulieren und spülen
    2. 13.2Spülung3
      1. 13.2.1Geeignete Lösung und sichere Kanülenposition wählen
      2. 13.2.2Extrusion über den Apex vermeiden
      3. 13.2.3Aktivierung nur innerhalb der eigenen Kompetenz einsetzen
    3. 13.3Obturation3
      1. 13.3.1Trockenheit und Mastercone-Passung kontrollieren
      2. 13.3.2Homogene Wurzelfüllung und dichten koronalen Verschluss herstellen
      3. 13.3.3Ergebnis radiologisch und klinisch beurteilen
    4. 13.4Häufige Fehler3
      1. 13.4.1Trockene Instrumentation
      2. 13.4.2Zu hoher Spüldruck
      3. 13.4.3Gute Wurzelfüllung ohne bakteriendichten koronalen Abschluss
  14. 14Adhäsive Kompositrestauration Klasse IIZahnerhaltung4
    1. 14.1Vorbereitung3
      1. 14.1.1Defekt, Kontaktpunkt und Trockenlegung beurteilen
      2. 14.1.2Matrize, Keil und Ring passend auswählen
      3. 14.1.3Farbe und Material vor Austrocknung bestimmen
    2. 14.2Adhäsion3
      1. 14.2.1Schmelz und Dentin nach Systemprotokoll konditionieren
      2. 14.2.2Kontamination vermeiden
      3. 14.2.3Adhäsiv gleichmäßig applizieren und polymerisieren
    3. 14.3Schichtung3
      1. 14.3.1Approximalwand und Kontaktpunkt aufbauen
      2. 14.3.2Komposit in kontrollierten Schichten aushärten
      3. 14.3.3Okklusion, Rand und Politur abschließend prüfen
    4. 14.4Häufige Fehler3
      1. 14.4.1Undichte Gingivamatrize
      2. 14.4.2Schlechter Approximalkontakt
      3. 14.4.3Überhang oder unzureichende Polymerisation
  15. 15Parodontalstatus und SondierungParodontologie4
    1. 15.1Vorbereitung3
      1. 15.1.1Entzündungsanamnese und Risikofaktoren erfassen
      2. 15.1.2Sonde und Dokumentationsschema bereitstellen
      3. 15.1.3Patient über Vorgehen und mögliche Blutung informieren
    2. 15.2Erhebung3
      1. 15.2.1Sondierungstiefen systematisch messen
      2. 15.2.2Blutung, Rezession, Lockerung und Furkation ergänzen
      3. 15.2.3Klinik mit aktuellem Röntgenbefund vergleichen
    3. 15.3Interpretation3
      1. 15.3.1Gingivitis von Parodontitis abgrenzen
      2. 15.3.2Stadium, Grad und Risikoprofil begründen
      3. 15.3.3Therapieziele und Reevaluation erklären
    4. 15.4Häufige Fehler3
      1. 15.4.1Zu hoher Sondierungsdruck
      2. 15.4.2Nur einzelne Problemzähne dokumentieren
      3. 15.4.3BOP ohne Attachment- und Röntgenbezug interpretieren
  16. 16Subgingivale Instrumentierung und ReevaluationParodontologie4
    1. 16.1Vorbehandlung3
      1. 16.1.1Mundhygiene anleiten und supra­gingivale Beläge reduzieren
      2. 16.1.2Anästhesie und Instrumente situationsgerecht wählen
      3. 16.1.3Therapiegebiet und Zugang festlegen
    2. 16.2Instrumentierung3
      1. 16.2.1Biofilm und Konkremente gewebeschonend entfernen
      2. 16.2.2Wurzelmorphologie und Furkationszugang beachten
      3. 16.2.3Überinstrumentierung und unnötigen Zementabtrag vermeiden
    3. 16.3Reevaluation3
      1. 16.3.1Sondierungstiefe, BOP und Mundhygiene erneut beurteilen
      2. 16.3.2Resttaschen und mögliche korrektive Therapie prüfen
      3. 16.3.3Unterstützenden Recall festlegen
    4. 16.4Häufige Fehler3
      1. 16.4.1Ohne ausreichende Patienteninstruktion beginnen
      2. 16.4.2Erfolg ausschließlich an Taschentiefen messen
      3. 16.4.3Keine langfristige Erhaltungstherapie planen
  17. 17Kronenpräparation, Abformung und ProvisoriumProthetik4
    1. 17.1Planung3
      1. 17.1.1Materialbedarf, Restsubstanz und Ferrule prüfen
      2. 17.1.2Präparationsgrenze und Einschubrichtung festlegen
      3. 17.1.3Okklusion, Nachbarzähne und Gingiva schützen
    2. 17.2Präparation3
      1. 17.2.1Okklusale Reduktion kontrolliert herstellen
      2. 17.2.2Axiale Wände und definierte Randgeometrie ausarbeiten
      3. 17.2.3Unterschnitte und scharfe Kanten vermeiden
    3. 17.3Abschluss3
      1. 17.3.1Abformbarkeit oder Scanqualität prüfen
      2. 17.3.2Provisorium mit Randschluss und Kontakten anpassen
      3. 17.3.3Empfindlichkeit und definitive Eingliederung planen
    4. 17.4Häufige Fehler3
      1. 17.4.1Zu geringe funktionelle Höckerreduktion
      2. 17.4.2Verletzung der Nachbarzähne
      3. 17.4.3Undichtes oder überkonturiertes Provisorium
  18. 18Protheseneinprobe, Okklusion und DruckstellenProthetik4
    1. 18.1Einprobe3
      1. 18.1.1Sitz, Einschubrichtung und Halteelemente prüfen
      2. 18.1.2Kontaktpunkte, Mittellinie und Phonetik kontrollieren
      3. 18.1.3Schleimhaut und Pfeilerzähne untersuchen
    2. 18.2Funktion3
      1. 18.2.1Statische und dynamische Okklusion beurteilen
      2. 18.2.2Druckstellen gezielt markieren
      3. 18.2.3Prothesenrand, Extension und Friktion anpassen
    3. 18.3Patientenanleitung3
      1. 18.3.1Einsetzen und Herausnehmen demonstrieren
      2. 18.3.2Reinigung und Tragedauer erläutern
      3. 18.3.3Kontrolltermin und Warnzeichen vereinbaren
    4. 18.4Häufige Fehler3
      1. 18.4.1Schmerz ohne gezielte Lokalisierung einschleifen
      2. 18.4.2Übermäßige Friktion an Teleskopen ignorieren
      3. 18.4.3Okklusion nur in einer Kieferposition prüfen
  19. 19Traumadiagnostik und flexible SchienungTraumatologie4
    1. 19.1Erstbewertung3
      1. 19.1.1Allgemeinverletzungen, Weichgewebe und Unfallhergang prüfen
      2. 19.1.2Zahnstellung, Mobilität und Okklusion beurteilen
      3. 19.1.3Sensibilität und geeignete Bildgebung dokumentieren
    2. 19.2Stabilisierung3
      1. 19.2.1Reposition nur indikationsgerecht und schonend planen
      2. 19.2.2Flexible Schienung mit geeigneter Ausdehnung wählen
      3. 19.2.3Milchzahn und bleibenden Zahn klar unterscheiden
    3. 19.3Nachsorge3
      1. 19.3.1Pulpanekrose, Resorption und parodontale Heilung beobachten
      2. 19.3.2Patient über Ernährung, Mundhygiene und Kontrolltermine informieren
      3. 19.3.3Überweisung bei komplexer Fraktur oder Avulsion organisieren
    4. 19.4Häufige Fehler3
      1. 19.4.1Starre oder überlange Schienung
      2. 19.4.2Begleitverletzungen übersehen
      3. 19.4.3Keine langfristige Sensibilitäts- und Röntgenkontrolle
  20. 20Notfallmanagement, BLS und AED im PraxisteamNotfallmedizin4
    1. 20.1Erkennen3
      1. 20.1.1Behandlung stoppen und Mundraum freimachen
      2. 20.1.2Bewusstsein und normale Atmung beurteilen
      3. 20.1.3Notruf und AED-Beschaffung namentlich delegieren
    2. 20.2Durchführung3
      1. 20.2.1Bei fehlender normaler Atmung sofort Thoraxkompression beginnen
      2. 20.2.2AED gemäß Sprachanweisung einsetzen
      3. 20.2.3Unterbrechungen minimieren und Rollenwechsel planen
    3. 20.3Teamkommunikation3
      1. 20.3.1Closed-loop-Kommunikation verwenden
      2. 20.3.2Zeitpunkte, Vitalwerte und Medikamente dokumentieren
      3. 20.3.3Rettungsdienst strukturiert nach SBAR übergeben
    4. 20.4Häufige Fehler3
      1. 20.4.1Schnappatmung als normale Atmung werten
      2. 20.4.2Lange nach einem Puls suchen
      3. 20.4.3Hilferuf unkonkret an die gesamte Gruppe richten

Hinweis: Dieser Lernbaum ist eine umfassende individuelle Vorbereitungshilfe. Prüfungsformat, konkrete Anforderungen und klinische Vorgaben können sich je nach zuständiger Behörde, Bundesland und Prüfungssituation unterscheiden. Medizinische Maßnahmen sind immer nach aktuellen Leitlinien, Fachinformationen und lokalen SOP zu beurteilen.

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